Wenn der Computer zur Sucht wird (Update)

Auch bei der Computersucht, mit der auch Computer- und Videospielen gemeint ist, führe das exzessive belohnende Verhalten zur Regulation und Verdrängung von Gefühlen im Zusammenhang mit Frustrationen und Ängsten. Dieses suchtartige Verhalten werde dann im Laufe einer pathologischen Verhaltensentwicklung oftmals zur einzigen Verarbeitungsstrategie, um psychische Belastungen zu bewältigen.

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Der Effekt soll mit dem Gebrauch von psychotropen Substanzen vergleichbar sein, nach Ansicht von Prof. Heinz mit ähnlichen Auswirkungen auf das Belohnungssystem des Gehirns, dessen Toleranzschwelle immer weiter ansteige. Dies führe dazu, dass die Betroffenen die erstrebten Effekte nur durch immer längere bzw. intensivere Nutzung erleben würden. Das bringt laut Heinz zwei große Probleme mit sich: Zum einen werde schlechter gelernt, zum anderen werde Altes schlechter verlernt.

Der Entzug bei Verhaltenssüchten wie der Computer- und Onlinesucht soll von extremer Nervosität, extremer Unruhe, starker Schweißentwicklung bis hin zu aggressivem Verhalten begleitet sein. Die körperlichen Auswirkungen würden zwar geringer sein als bei den substanzgebundenen Süchten - Grüsser-Sinopoli weiß aber auch von Patienten mit grippeähnlichen Schmerzen zu berichten. Der Professorin zufolge gibt es eine hohe Anzahl an Betroffenen, die Beratung und Hilfe suchen - was auch die überproportional häufigen, sich um Computer und Internet drehenden Anrufe bei einer seit Jahren betriebenen Hotline für so genannte Verhaltenssüchtler gezeigt hätten.

Auch wenn Eltern zwei Stunden Computerspielen pro Wochentag bei ihrem Nachwuchs nicht unbedingt als normal einstufen mögen, ist es das zumindest statistisch gesehen, so Grüsser-Sinopoli. Selbst bei drei Stunden Spielzeit müsse noch nicht unbedingt eine Sucht dahinterstehen. "Wir müssen uns dem Wertewandel stellen, selbst wenn wir uns nicht vorstellen können, länger als eine Stunde dran zu sitzen und das überhaupt zu spielen", rät die Psychologin. Anders sehe es aus, wenn es täglich bis zu vier Stunden und mehr werden - die Wochenenden nicht eingerechnet.

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Nicht vergessen werden dürfe aber, dass Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum etwas exzessiv verfolgen und dann schlagartig das Verhalten auch wieder verändern können - beispielsweise aufgrund der Pubertät. In der Beratung und Therapie habe es Fälle gegeben, die "nach 12 Monaten exzessiven World-of-Warcraft-Spielens von heute auf morgen" das Spiel löschten und sich verliebten, obwohl sie per Definition und diagnostischen Kriterien eine Suchterkrankung hatten.

Es gilt deshalb immer auch die Begleitumstände zu berücksichtigen. Bei Kindern und Jugendlichen, die viel spielen, müsse beispielsweise beobachtet werden, ob sie noch in ihre Schulklasse und Freundeskreis integriert sind, ob ihre sozialen Kontakte erhalten geblieben sind oder sich ins Internet verlagert haben und welche Form ihre Stressverarbeitungsstrategien aufweisen.

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dsdsa 04. Dez 2007

Schau mal was von dem was du öhmm..... vieles!

mugen 04. Dez 2007

Upps. Streiche "banal", setze "flach" ein.

Sir Jective 04. Dez 2007

ich bin NICHT süchtig. ich schleppe nur überall mein notebook mit mir rum und wenn ich...

Dolchi 04. Dez 2007

Tja, leider Thema verfehlt ^^...schade wenn man nicht lesen kann

hoffnungslos 04. Dez 2007

...sondern nur Leute die man noch nicht genau genug untersucht hat.



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