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Siemens trennt sich von weiterem Unternehmensteil

Siemens Enterprise Networks soll bis Mitte 2008 verkauft werden. Siemens will die Abteilung für Unternehmensnetzwerke verkaufen. Siemens-Chef Peter Löscher, der den Konzern umbauen will, schließt auch weitere Verkäufe nicht aus.
/ Werner Pluta
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Der Technologiekonzern Siemens will sich von der Abteilung Siemens Enterprise Networks (SEN) trennen, und das schon recht bald: Bis Mitte 2008 soll der Verkauf abgewickelt sein. Das geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hervor.

Die für Unternehmensnetzwerke zuständige SEN war bei der Auflösung des Kommunikationsbereichs COM im Sommer 2006 übrig geblieben. Der größere Teil der Sparte, COM Carrier, ging Anfang des Jahres in Nokia Siemens Networks auf, einem Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Nokia, das sich um Infrastrukturausrüstung von Mobilfunk- und Festnetzen kümmert. Siemens hat SEN im laufenden Geschäftsjahr um 567 Millionen Euro abgewertet.

Schon der inzwischen abgelöste Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld hatte sich nach einem Käufer für SEN umgesehen. Es dürfte nicht die letzte Sparte sein, von der sich Siemens trennt: Kleinfelds Nachfolger Peter Löscher will sich auf die Geschäftsbereiche Industrie, Energie und Medizintechnik konzentrieren. Weitere Verkäufe schließt er deshalb nicht aus: "Wir beschäftigen uns weiter mit dem Portfolio."


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