Google will um Mobilfunk-Frequenzen mitsteigern
Am kommenden Montag, dem 3. Dezember 2007, will Google seinen Antrag zur Teilnahme an der Versteigerung von 700-MHz-Frequenzen offiziell einreichen. Im Zuge der Umstellung auf digitales Fernsehen werden diese Frequenzen frei und sollen für drahtlosen Internetzugang genutzt werden. Die Auktion startet am 24. Januar 2008.
Bereits bei der Festlegung der Ausschreibungsregeln hatte Google darauf gedrängt, dass der Anbieter, der den so genannten C-Block und damit einen wesentlichen Teil der Frequenzen ersteigert, darüber einen echten Internetzugang anbieten muss.
Mobiltelefonnutzer werden jede Software über das Netz herunterladen können und dürfen nicht auf eine Auswahl des Netzanbieters beschränkt werden. Außerdem müssen Anwender das Netz mit jedem Mobiltelefon verwenden können. Die Initiatoren erwarten, dass ein Preis von 4,6 Milliarden US-Dollar bei der Auktion erzielt wird.
Nun steigt Google zudem selbst in den Ring und will um die Frequenzen mitbieten. Die zur Versteigerung anstehenden Frequenzen sind besonders interessant, denn Mobilfunksysteme im Bereich von 700 MHz kommen mit weniger Funkzellen aus als Varianten in deutlich höheren Frequenzbereichen. Die Abdeckung größerer Bereiche ist damit günstiger zu realisieren als bei Systemen mit höheren Frequenzen wie z.B. UMTS.
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