Strafverfolger lassen Botnetz-Betreiber Akill auffliegen

Kooperation von amerikanischen und neuseeländischen Ermittlern

Im Rahmen einer gezielten Aktion gegen Botnetz-Betreiber konnten Ermittler mehrere Täter identifizieren und festnehmen. Darunter ist auch ein 18-jähriger Neuseeländer, der ein weltweites Netz mit mehr als einer Million Computern kontrolliert haben soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Beamten werfen dem 18-jährigen Neuseeländer, der unter dem Namen "Akill" auftritt, vor, der Anführer einer internationalen Gruppe von hochklassigen Bot-Programmierern namens "A-Team" zu sein. Mit einem Wurm sollen sie weltweit 1,3 Millionen Computer infiziert und das so aufgebaute Botnetz unter anderem Spammern gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt haben. Den Schaden, den das A-Team angerichtet hat, schätzen die US-Ermittler weltweit auf 25 Millionen US-Dollar. Nach der Festnahme, bei der auch Akills Computer beschlagnahmt wurde, verhört nun die neuseeländische Polizei den Verdächtigen. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Stellenmarkt
  1. Requirements Engineer / Anforderungsmanager (w/m/d) - Bildungstransfer
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg im Breisgau
  2. SAP Logistik-Berater (m/w/x) mit Fokus auf SD - SAP Logistic
    über duerenhoff GmbH, Darmstadt
Detailsuche

Die Verhaftung von Akill ist Teil der "Operation Bot Roast II", die das FBI im Juni 2007 gestartet hat. "Botnetze sind heute die Waffen der Wahl für Cyberkriminelle. Sie versuchen, ihre kriminellen Aktivitäten zu kaschieren, indem sie die Computer anderer als Vehikel für ihre Verbrechen nutzen. In Zuge von Bot Roast II haben wir herausgefunden, wie unterschiedlich und komplex die Verbrechen sind, die mit diesen Botnetzen begangen werden", erklärt FBI Director Robert S. Mueller.

Bei ihren Ermittlungen haben die Beamten nach eigenen Angaben mehr als eine Million infizierter Computer lokalisiert und acht Verdächtige wegen internetbezogener Straftaten angeklagt. Darunter sind auch zwei Männer, die eine Phishing-Attacke gegen eine Bank im Mittleren Westen der USA gestartet haben. Allein hier sei ein Schaden von mehreren Millionen Dollar entstanden. Die Täter wurden zu 24 und 42 Monaten Haft verurteilt. Insgesamt beziffert das FBI den Schaden der aufgeklärten Straftaten auf über 20 Millionen Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


debianguy 02. Dez 2007

was soll das denn darstellen? O_o

Häretiker 30. Nov 2007

Eben - schon der Titel gehmahnt an eine Art moderne Hexenverfolgung... "Operation Bot...

ich kenn immer... 30. Nov 2007

Hey, kann ich dir mal einen Text schicken, den du dann in Gedanken singst und dabei...

besorgter Bürger 2 30. Nov 2007

Schäuble bestimmt Befehlshaber berüchtigter Bot-Banden-Bosse! Vermutet ein anderer Bürger.

1EP 30. Nov 2007

genialer Name .. wenn ich den Zusammenhang nicht kennen würde, würde ich glatt denken es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corsair Sabre Pro (Wireless) im Test
Kabel oder kein Kabel, das ist die Frage

Sind kabelgebundene Mäuse wirklich noch besser? Wir zeigen Vor- und Nachteile anhand fast identischer Corsair-Mäuse mit und ohne Kabel.
Ein Test von Oliver Nickel

Corsair Sabre Pro (Wireless) im Test: Kabel oder kein Kabel, das ist die Frage
Artikel
  1. Full Self Driving: Tesla-Fahrer dürfen Beta nur bei Wohlverhalten nutzen
    Full Self Driving
    Tesla-Fahrer dürfen Beta nur bei Wohlverhalten nutzen

    Die Testversion des Full-Self-Driving-Pakets sollen nur Tesla-Fahrer nutzen dürfen, deren Fahrverhalten einwandfrei ist.

  2. Echtzeit-Strategie: Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware
    Echtzeit-Strategie
    Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware

    Die vollständigen Specs für den Technik-Test von Age of Empires 4 liegen vor. Spieler können ab heute Abend in die Historie eintauchen.

  3. Umweltfreundlicher Sattelschlepper: Iveco und Nikola starten E-Lastwagen-Produktion in Ulm
    Umweltfreundlicher Sattelschlepper
    Iveco und Nikola starten E-Lastwagen-Produktion in Ulm

    Die Nikola-Zugmaschine Tre mit Elektroantrieb soll zunächst für den US-Markt gefertigt werden, später auch für Europa.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: MM-Club-Tage (u. a. SanDisk Ultra 3D 2 TB 142,15€) • Corsair Vengeance RGB PRO 16-GB-Kit DDR4-3200 71,39€ • Corsair RM750x 750 W 105,89€ • WD Elements Desktop 12 TB 211,65€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€) • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ [Werbung]
    •  /