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ACAP - Verlage wollen ein Robots.txt 2.0

Automated Content Access Protocol 1.0 veröffentlicht. Zahlreiche Verlage und Nachrichtenagenturen haben mit ACAP (Automated Content Access Protocol) einen offenen Standard entwickelt, der Website-Betreibern mehr Kontrolle darüber geben soll, was Suchmaschinen mit ihren im Web veröffentlichten Inhalten anstellen. Dies setzt allerdings voraus, dass sich Suchmaschinen an diese Art "Robots.txt 2.0" halten, doch bislang hat keiner der großen Suchmaschinenbetreiber Unterstützung signalisiert.
/ Jens Ihlenfeld
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Über ein Jahr wurde auf Initiative der "World Association of Newspapers", der "International Publishers Association" und des "European Publishers Council" am "Automated Content Access Protocol" (ACAP) gearbeitet und auch einige große Suchmaschinenbetreiber haben sich an der Diskussion beteiligt. Heraus kam ein Standard, der Website-Betreibern im Vergleich zur Datei Robots.txt mehr Möglichkeiten an die Hand gibt, Einfluss auf die Verarbeitung der eigenen Inhalte durch Suchmaschinen zu nehmen.

So erlaubt es ACAP beispielsweise festzulegen, wie lange Suchmaschinen Inhalte speichern sollen oder einem grundsätzlich zu untersagen, Links auf einer Seite zu folgen.

ACAP(öffnet im neuen Fenster) steht in der Version 1.0 ab sofort zur Verfügung und kann auf Seiten implementiert werden. Einen großen Effekt wird dies allerdings noch nicht haben, denn auch wenn die Initiative von vielen Verlagen und Nachrichtenagenturen unterstützt wird, mangelt es derzeit an der Akzeptanz auf Seiten der Suchmaschinen. Noch haben weder Google noch Yahoo oder Microsoft angekündigt, ACAP zu unterstützen, aber auch nicht ausgeschlossen, dies künftig zu tun.

Um dennoch die Verbreitung von ACAP voranzutreiben, stehen Werkzeuge bereit, um die Angaben einer Robots.txt in ACAP zu übersetzen. Beide Dateien können parallel benutzt werden.


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