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FDRTools Basic: Kostenloses Programm für HDR-Fotos

Fotografien mit Dramatik. Andreas Schömann hat mit den FDRTools Basic eine kostenlose Version seiner Werkzeuge zur Erstellung von HDR-Fotos (High Dynamic Range) vorgestellt. HDR-Bilder zeigen ein deutlich höheres Kontrastverhältnis, als es die Sensoren digitaler Kameras abbilden können. Das geschieht durch die Verrechnung mehrerer Bilder des gleichen Motivs, aber mit unterschiedlichen Belichtungszeiten. FDRTools Basic kann sowohl auf JPEG als auch auf Rohdatenbilder zurückgreifen – und mit Letzterem aus nur einem Bild HDR-Fotos errechnen.
/ Andreas Donath
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Da HDR-Bilder wegen ihres Kontrastumfangs auch nicht auf handelsüblichen Displays dargestellt werden können, errechnet in einem zweiten Schritt das Tool auch per justierbares Tonwert-Mapping eine Version des Bildes, die die Wirkung des erweiterten Kontrastumfangs auch mit herkömmlicher Technik darstellt.

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Mit HDR-Bildern lassen sich beispielsweise typische Probleme der Fotografie lösen, wenn es darum geht, dass sowohl sehr helle als auch sehr dunkle Bildbereiche eines Motivs richtig belichtet werden sollen. Ein bekanntes Anwendungsbeispiel sind Innenraumbilder, die in relativ gedämpftem Licht entstehen, gleichzeitig aber durch die Fenster die Landschaft zeigen, die sehr hell ist. Bei herkömmlichen Fotos muss sich der Fotograf entscheiden, welchen Bildbereich – die Fenster oder den Innenraum – er nun korrekt belichten will, oder eine Kollage aus mehreren Bildern fertigen.

Für HDR-Bilder nimmt man hingegen mehrere Bilder auf – die mindestens einmal den Innenraum und den Blick durch die Fenster richtig belichtet darstellen, und verarbeitet sie mit einer entsprechenden Software.

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FDRTools Basic können nicht nur aus mehreren Bildern im JPEG- oder TIFF-Format HDRs erzeugen, sondern auch aus Rohdatenformaten vielerlei Digitalkameras. Die HDR-Bilder können in den üblichen Bildformaten wie Radiance RGBE und OpenEXR gespeichert werden. Bei den Tone-Mapping-Ergebnissen stehen mit TIFF, PNG, BMP und JPEG ebenfalls mehrere Formate zur Auswahl.

Sogar aus einer einzelnen Rohdaten- oder JPEG-Datei gelingt das Erzeugen von HDR-Bildern, natürlich zu Lasten der Qualität. Hier kann das Verfahren etwa zur Schattenaufhellung genutzt werden.

Die Software arbeitet auf Wunsch fast vollautomatisch, wobei der erfahrene Anwender auch mit Schwarz- und Weißpunkt, Sättigung und Gamma experimentieren kann. FDRTools Basic ist kostenlos und läuft sowohl auf Windows als auch unter MacOS X.

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Der Entwickler bietet mit FDRTools Advanced auch eine kostenpflichtige Variante an, die mit diversen Spezialfunktionen aufwartet. Bei den Mehrfachaufnahmen geraten öfter sich bewegende und störende Objekte ins Bild, die mit dem Programm herausgerechnet werden können. Die Methode "Creative" erlaubt das Mischen beliebiger Bilder wie z.B. die Kombination von Fotos mit unterschiedlicher Belichtung, Blende, Schärfeeinstellung, Abend- und Morgenstimmungen, Blitzlicht-Bilder oder verrechnet gar Bilder mit komplett unterschiedlichem Inhalt.

Für die Advanced-Version(öffnet im neuen Fenster) gibt es eine Testmöglichkeit, die Vollversion kostet knapp 50,- Euro.


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