Sprechendes Papier
Dabei wird die Sprache in einen Barcode(öffnet im neuen Fenster) mit hoher Datendichte kodiert und beispielsweise auf einen Papierstreifen gedruckt. Derzeit erlaubt der Barcode eine Speicherkapazität von acht Kilobyte, was einer Sprachnachricht von 10 Sekunden entspricht. Allerdings plane man, die Nachrichten auf 20 Sekunden zu verlängern, sagt LTT-Chef Ken Berkun.
Ausgelesen wird die Nachricht mit einem einfachen, kleinen Scanner mit Sprachausgabe, der auch in ein Mobiltelefon integriert werden kann. Er liest den Barcode aus und verwandelt ihn wieder in Sprache. LTT verhandelt nach eigenen Angaben bereits mit mehreren Scannerherstellern.
Der Hardware-Hersteller Hewlett-Packard (HP) arbeitet an einem ähnlichen Konzept. Hier allerdings sind die Datenträger kleine Chips, so genannte Memory Spots . Die mögen zwar mehr Speicherkapazität haben als die sprechenden Etiketten, sind allerdings auch teurer als ein einfacher Streifen Papier.
Während Produkte wie der Memory Spot eher auf ein kommerzielles Umfeld zielen, setzt LTT auf Privatkunden, die beispielsweise ihr Fotoalbum mit Sprachschnipseln aufpeppen können. Einen weiteren Markt sieht Berkun in der Pharmazie. Hier können Hinweise zur Einnahme und Dosierung von Medikamenten auf dem Barcode gespeichert werden.
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