Neue Satellitenkarte der Antarktis
Die Satellitenkarte ist ein Mosaik aus über 1.100 Fotos, die der Erdbeobachtungssatellit Landsat 7(öffnet im neuen Fenster) zwischen 1999 und 2001 vom südlichsten Kontinent der Erde aufgenommen hat. Aus diesen Aufnahmen haben englische und amerikanische Wissenschaftler ein praktisch vollständiges und fast nahtloses Bild der Antarktis zusammengesetzt. Einzig am Südpol gibt es eine Lücke.
Streng genommen sind die Landsat-Aufnahmen keine Fotografien. Stattdessen misst der Satellit die Wellenlänge der von der Erdoberfläche reflektierten Energie. Dieses Verfahren ermöglicht, sehr viele genauere Landkarten anzufertigen. Bei der Auswertung von Landsat-Aufnahmen haben Wissenschaftler in den letzten 30 Jahren neue Strukturen entdeckt, zum Beispiel mehrere Seen, ein Riff im Indischen Ozean oder eine bis dato unbekannte Insel vor der kanadischen Ostküste. Sie bekam folgerichtig den Namen Landsat Island(öffnet im neuen Fenster).
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