Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

iPhone-Display-Hersteller Balda bald in asiatischer Hand?

Investoren stehen Schlange. Es wurde zwar nie offiziell bestätigt, doch in Fachkreisen ist klar, dass das ostwestfälische Unternehmen Balda der Lieferant der Touchscreens von Apples iPhone ist. Nun versuchen asiatische Elektronikkonzerne, mit dem Unternehmen eine strategische Partnerschaft einzugehen, berichtet das Handelsblatt.
/ Andreas Donath
9 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Es dürfte die drei taiwanischen Auftragsfertiger Asustek, Quanta Computer und Foxconn gehörig gestört haben, dass nicht sie, sondern ein Konkurrent aus dem Ausland den Zuschlag von Apple bekommen hat. Dem Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) zufolge haben sich die drei Unternehmen aus Taiwan bei Balda gemeldet, doch geht man davon aus, dass Flextronics, ein Konzern aus Singapur und größter Elektronik-Auftragsfertiger der Welt, bei Balda die besten Karten hat.

Möglich sei eine Übernahme von Balda in mehreren Schritten. Das Handelsblatt berichtete bereits, dass die derzeit mit ungefähr 10,- Euro gehandelte Balda-Aktie von den beteiligten Hedge-Fonds für 15,- Euro auch verkauft würde. Keines der Unternehmen hat bislang die kolportierten Pläne bestätigt.

Flextronics hat dem Bericht zufolge bislang keine Multi-Touch-Displays im Angebot, ganz im Gegensatz beispielsweise zu Foxconn. Einen derartigen Wettbewerbsnachteil müsse das Unternehmen aus Singapur ausgleichen, heißt es.


Relevante Themen