Da sind sie wieder: Gelöschte Bundeswehr-Daten rekonstruiert

Man ging damals davon aus, dass nur noch die Tape-Backups vom Datensicherungsroboter existieren. Dieser erlitt nach der Archivierung der Daten einen "technischen Defekt" und in einem anderen Lesegerät sei ein Teil der entsprechenden Bandkassetten nicht mehr lesbar gewesen.

Wichert kündigte nun nach Informationen des Fernsehmagazins an, Konsequenzen aus der Affäre zu ziehen. Wichert schrieb demnach dem Ausschuss, dass er die Prüfung und Ergänzung der einschlägigen Dienstvorschriften sowie verstärkte Kontrollen durch den IT-Sicherheitsbeauftragten der Bundeswehr und die IT-Sicherheitsbeauftragten der Organisationsbereiche angewiesen habe.

Die vom Kurnaz-Untersuchungsausschuss angeforderten Beweismittel seien erst jetzt im Rahmen der Nachforschungen gefunden worden, teilte Staatssekretär Peter Wichert mit. Dabei handelt es sich unter anderem um 33 Protokolle von Videokonferenzen zwischen dem Einsatzführungskommando und dem Einsatzkontingent, die der Untersuchungsausschuss im Fall Kurnaz als Beweismittel beantragt hatte.

"Für das späte Auffinden dieser Unterlagen, das ich zu entschuldigen bitte", erklärt Wichert, "konnte mir bislang noch keine plausible Erklärung gegeben werden." Der Staatssekretär kündigt dem Ausschuss gegenüber an,"den Vorgang disziplinarrechtlich zu untersuchen."

Unter den rekonstruierten Festplatten ist auch die des gestohlenen und später in Neapel wiedergefundenen Notebooks, das bei Spezialoperationen der "German National Intelligence Cell" eingesetzt worden war. "Für den Untersuchungsauftrag relevante", neue Dokumente seien dabei aber nicht gefunden worden, betonte das Verteidigungsministerium gegenüber Report Mainz.

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 Da sind sie wieder: Gelöschte Bundeswehr-Daten rekonstruiert
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King Troll 30. Mai 2008

Wenn ich das richtig sehe, sind derzeit alle von der Wehrpflicht befreit, die bspw. eine...

ich und ich 03. Dez 2007

Auch bei mir kommt das Wochenendbackup erst auf ein Raid und von da auf ein 8 Fach...

Hirnbenutzer 29. Nov 2007

Dann waren sie entweder garnicht verschlüsselt oder nur schwach verschlüsselt. Das wäre...

Flens 29. Nov 2007

"nach Auffassung VON Fachleuten" wäre richtiger. Oder hat man ALLE befragt?



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