Ehrung für PlayStation-Vater Ken Kutaragi
Zusammengerechnet hat Sony Computer Entertainment mittlerweile 230 Millionen Stück von der ersten PlayStation bzw. PSOne und der immer noch gut verkauften PlayStation 2 (seit 2000) ausgeliefert. Auch an der Entwicklung der 2006 vorgestellten PlayStation 3, deren Verkäufe nach Preissenkungen und der Einführung des abgespeckten 40-GByte-Modells endlich mehr Fahrt aufzunehmen scheinen, war Kutaragi beteiligt. Gleiches gilt für das Spielehandheld PlayStation Portable (seit 2004), mit dem Sony ins Handheld-Gaming einstieg, aber bisher weniger Erfolg hat als Nintendo mit dem Nintendo DS.
Seit Juni 2007 ist Kutaragi nicht mehr der Chef von Sonys PlayStation-Sparte, sondern hat das Unternehmen – nach über 30 Jahren – verlassen, um eigene Ideen zu verfolgen. Er bleibt Sony Computer Entertainment jedoch als Ehrenvorsitzender im Aufsichtsrat und als technischer Berater erhalten. Sein Nachfolger wird Kaz Hirai, der nun auch als CEO das PlayStation-Geschäft lenkt.
"Ken Kutaragis Leidenschaft, sein erfindungsreiches Denken und sein wirtschaftlicher Grips haben etwas Monumentales in Gang gebracht, das nicht mehr zu stoppen war", so AIAS-Präsident Joseph Olin. "Wenn nicht Ken und sein Konzept der ursprünglichen PlayStation gewesen wären, gäbe es die heutige Multimilliarden-Dollar-Industrie nicht. Seine Beiträge haben weltweit eindeutig neue Standards für Entwickler, Publisher und Konsumenten gesetzt."
Der "2008 Lifetime Achievement Award" soll ihm am 7. Februar 2008 anlässlich der Zeremonie für die Interactive Achievement Awards (IAA) und der Spieleindustrie-Veranstaltung D.I.C.E. Summit 2008(öffnet im neuen Fenster) übergeben werden. Das ist nicht die erste Würdigung von Kutaragi – er wurde beispielsweise vom TIME Magazine zu den einflussreichsten Personen des Jahres 2004 gewählt.
Die erste Auszeichnung(öffnet im neuen Fenster) mit dem Lifetime Achievement Award der AIAS erfolgte 2006 und ging an den ehemaligen Nintendo-of-America-Chef Minoru Arakawa und seinen Kollegen Howard Lincoln.
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