Toshiba und NEC entwickeln 32-Nanometer-Fertigung gemeinsam

Entscheidung über Basis-Technologien fällt erst 2008

Im Rennen um die nächstkleinere Strukturbreite in der Halbleiterfertigung verbünden sich erneut die japanischen Elektronik-Riesen NEC und Toshiba. Nach der 45-Nanometer-Fertigung, die beide Unternehmen gemeinsam entwickelt hatten, stehen jetzt 32 Nanometer an.

Artikel veröffentlicht am ,

Zwar hatten bereits Intel und dann Samsung im Jahr 2007 Test-Chips mit Strukturbreiten um 32 Nanometern gezeigt, die Massenfertigung von komplexen Bausteinen mit derart feiner Elektronik wird jedoch erst für das Jahr 2009 erwartet. Einfach aufgebaute DRAMs und Flash-Bausteine sind umfangreicheren Schaltungen wie Prozessoren dabei stets einige Monate voraus.

Stellenmarkt
  1. HR Operations Manager (m/w/d)
    InnoGames GmbH, Hamburg
  2. IT-Administratoren mit Schwerpunkt Elektronische Akte (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Detailsuche

Bei 32 Nanometern werden die Probleme der Miniaturisierung jedoch immer größer, unter anderem denken die Halbleiter-Hersteller dabei über Belichtung mit Röntgenstrahlen (EUV) nach, so dass nun fleißig Allianzen geschmiedet werden: AMD und Qimonda arbeiten zusammen, ein ähnliches Bündnis hatten auch bereits IBM, Chartered, Samsung und Freescale angekündigt.

Nachdem Toshiba, NEC und damals noch Sony bereits zusammen Verfahren für 45-Nanometer-Chips seit Anfang 2006 entwickelt hatten, haben die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit nun für 32 Nanometer verlängert. Im Laufe des Jahres 2008 sollen die Entscheidungen über die eingesetzten Technologien gefällt werden - wann dann die Serienfertigung aufgenommen wird, teilten die beiden Unternehmen noch nicht mit. Es ist jedoch davon auszugehen, dass - wie andere Halbleiterhersteller auch - die beiden Bündnispartner ebenfalls 2009 die Serienfertigung von 32-Nanometer-Chips aufnehmen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wissenschaft
LHC hat drei neue exotische Teilchen entdeckt

Der sogenannte Teilchenzoo der Physik ist noch größer geworden. Die Wissenschaft hofft auf Bestätigung der Modelle zu deren internen Aufbau.

Wissenschaft: LHC hat drei neue exotische Teilchen entdeckt
Artikel
  1. VW.OS: VW-Software soll einfach updatefähig und bezahlbar sein
    VW.OS
    VW-Software soll "einfach updatefähig" und bezahlbar sein

    Mit seiner Softwaresparte Cariad will VW ein einheitliches System mit vereinfachter Architektur erstellen.

  2. Security: BSI beginnt Zertifizierung für 5G-Komponenten
    Security
    BSI beginnt Zertifizierung für 5G-Komponenten

    Eine schnelle und zuverlässige IT-Sicherheitsaussage für die geprüften Produkte, das verspricht das BSI. Doch welche Produkte sind betroffen?

  3. Superior Continuous Torque: E-Motor von Mahle für Dauerbetrieb unter Stress
    Superior Continuous Torque
    E-Motor von Mahle für Dauerbetrieb unter Stress

    Mahle hat einen neuen Auto-Elektromotor entwickelt, der unbegrenzt lange unter hoher Last betrieben werden kann. Dies wird durch ein neues Kühlkonzept im Motor erreicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • HP HyperX Gaming-Headset -40% • Corsair Wakü 234,90€ • Samsung Galaxy S20 128GB -36% • Audible -70% • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 948€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • CM 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ [Werbung]
    •  /