Bitkom und Gema einigen sich bei Gebühren für Klingeltöne
Wie gehabt werden auf den Verkaufspreis der Musik 10,45 Prozent Lizenzgebühr fällig – deutlich weniger, als die Gema ursprünglich gefordert hatte. "Das ist ein Kompromiss, der die Multimedia-Wirtschaft und die Verbraucher nicht übertrieben belastet", so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.
Die Vertragslaufzeit gilt bis zum Juni 2008. Danach muss neu verhandelt werden. Bitkom-Mitgliederunternehmen erhalten einen Rabatt und zahlen nur 8,36 Prozent Gema-Gebühren auf den Verkaufspreis. Für ganze Klingelton-Abonnements und Musik-Downloads wurden nur vorläufige Vereinbarungen getroffen. "Hier müssen wir weiterverhandeln, weil die von der Gema geforderten Tarife zum großen Teil nicht auf die aktuellen Geschäftsmodelle anwendbar sind", erklärte Rohleder.
Nach Schätzung des Bitkom laden die Deutschen jährlich Klingeltöne und Lieder für rund 60 Millionen Euro herunter.



