Abo
  • Services:
Anzeige

KenBuster bezahlt Straßenmaut

Standorterkennung und drahtlose Überweisung

Wer im Zentrum Londons Auto fährt, muss eine Straßenmaut bezahlen. Ein findiger Autofahrer hat ein Gerät entwickelt, das den Standort eines Fahrzeugs erkennt und automatisch die Zahlung veranlasst.

Rote Schilder mit einem weißen "C" weisen in London darauf hin, dass ein Fahrer gerade in die sogenannte "Congestion Charging Zone" (zu Deutsch etwa: Staugebühren-Zone) einfährt. Die umfasst die Innenstadtbezirke der britischen Hauptstadt, die unter chronisch verstopften Straßen leiden. Wer dort nicht auf umweltschonende und platzsparende Fortbewegungsmittel, etwa das Fahrrad, die U-Bahn oder die eigenen Füße umsteigt, muss für die Durchfahrt 8 Pfund (umgerechnet etwa 11 Euro) zahlen. Das geht praktischerweise auch über das Mobiltelefon.

Anzeige

Doch auch wenn die Maut nur eine SMS entfernt ist, vergisst etwa jeder 20. Fahrer, die Transitgebühr zu bezahlen. Das sind rund 4.500 Fahrer jeden Tag. Ein teures Vergnügen: Ist die Maut bis 22 Uhr nicht bezahlt, steigt sie auf 10 Pfund (etwa 14 Euro). Nach Mitternacht wird aus der Maut ein Bußgeld von 50 Pfund, das nach zwei Wochen auf 100 Pfund und nach vier Wochen auf 150 Pfund steigt. Ein Entkommen ist kaum möglich: Die Zone wird von 230 Kameras überwacht, die mit einer Nummerschilderkennung gekoppelt sind.

KenBuster
KenBuster

Schlecht, wenn man nach einem unbezahlten Transit länger weg ist. Genau das aber passierte Matthew McCluskey Anfang letzten Jahres. "Ich war auf dem Weg zum Flughafen, und weil ich mich natürlich auf den Urlaub freute, war ich so aufgeregt, dass ich glatt vergaß, die Gebühr zu bezahlen." Als er nach Hause kam, erwartete ihn deshalb eine teure Überraschung.

Das sollte ihm nicht noch einmal passieren. Also entwickelte McCluskey den KenBuster, ein Gerät, etwa so groß wie ein Mobiltelefon, das automatisch die Gebühr bezahlt, wenn sein Erfinder in die C-Zone einfährt. Ein eingebautes GPS-Modul erkennt, wann es so weit ist. Die Zahlung wird dann drahtlos per GPRS veranlasst. Seine Energie erhält der KenBuster aus dem Zigarettenanzünder.

Das Gerät kann über das Internet bestellt werden und kostet 50 Pfund und 8 Pfund im Monat. Ein lebenslanges Abo kostet einmalig 200 Pfund.


eye home zur Startseite
@ 28. Nov 2007

Dir ist aber schon klar, was mit dem Zentrum Londons gemeint ist und wie es dort aussehen...

unmöglicherFrager 28. Nov 2007

Nur mal angenommen - denn die theoretische Möglichkeit bestünde ja - ich besuchte meine...

Blork 27. Nov 2007

Auch hier baut man Überwchungsmaßnahmen zum SChutze des Bürgers vor Terrorismus auf...

rosa 27. Nov 2007

...

Leher, CSU 27. Nov 2007

Eh klar. Was meinst du was man aus den ganzen aktuell aufgestellten Kameras...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Genossenschaftsverband Bayern e. V., München
  2. qSkills GmbH & Co. KG, Nürnberg
  3. Deutsche Post DHL Group, Köln
  4. Teambank AG, Nürnberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 59,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 99,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 57,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

  1. Search Light

    Google testet schlanke Such-App

  2. 3D-Drucker

    Neues Verfahren erkennt Manipulationen beim 3D-Druck

  3. AVS Device SDK

    Amazon bringt Alexa auf Raspberry Pi und andere Boards

  4. Adblock Plus

    OLG München erklärt Werbeblocker für zulässig

  5. Streaming

    Netflix plant 7 Milliarden US-Dollar für eigenen Content ein

  6. Coffee Lake

    Core i3 als Quadcores und Core i5 als Hexacores

  7. Starcraft Remastered im Test

    Klick, klick, klick, klick, klick als wär es 1998

  8. KB4034658

    Anniversary-Update-Update macht Probleme mit WSUS

  9. Container

    Githubs Kubernetes-Cluster überlebt regelmäßige Kernel-Panic

  10. Radeon RX Vega

    Mining-Treiber steigert MH/s deutlich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  2. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  3. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  3. Malware Der unvollständige Ransomware-Schutz von Windows 10 S

  1. Re: ich benutz keinen blocker

    blacksheeep | 23:31

  2. Re: Angeber-Specs

    HibikiTaisuna | 23:31

  3. Re: Einstieg irrefürend

    Das... | 23:29

  4. Re: Ich blocke nicht die Werbung auf Golem.

    Rulf | 23:28

  5. Re: sieht trotzdem ...

    Das... | 23:27


  1. 17:02

  2. 15:55

  3. 15:41

  4. 15:16

  5. 14:57

  6. 14:40

  7. 14:26

  8. 13:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel