Abo
  • Services:

iPhone ohne SIM-Lock - T-Mobile ist überfordert

Entsperrtes iPhone funktioniert nicht in allen Mobilfunknetzen

Seit dem 21. November 2007 bietet T-Mobile das iPhone ohne Vertrag an und gewährt Käufern die Möglichkeit, den SIM-Lock im iPhone zu entfernen. Interessierte Kunden erhalten allerdings vielfach komplett falsche Auskünfte von T-Mobile, wenn es um ein iPhone ohne SIM-Lock geht. Ein Fehler im iPhone sorgt dafür, dass das Apple-Handy auch nach Entfernung des SIM-Lock nicht in allen Netzen verwendet werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie Spiegel Online berichtet, war T-Mobile offenbar nicht darauf vorbereitet, die durch Vodafone erwirkte einstweilige Verfügung einwandfrei umzusetzen. Seit dem letzten Donnerstag muss T-Mobile das iPhone auch ohne Vertrag und SIM-Lock anbieten und verkauft es so über die Telekom-Shops. Im Internet oder per Telefon gibt es das Handy weiterhin nur mit Vertrag. Allerdings wurden Interessenten von T-Mobile-Mitarbeitern brüsk abgewiesen und mit der Erklärung abgespeist, dass es das iPhone gar nicht ohne Vertrag gebe. In einem Fall wurde darauf verwiesen, dass es dieses Angebot wohl erst im Januar 2008 geben wird - wenn überhaupt.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Aber auch beim Entfernen des SIM-Lock zeigten sich viele T-Mobile-Mitarbeiter überfordert. Immer wieder haben T-Mobile-Mitarbeiter nach dem Magazin-Bericht einen falschen Weg eingeschlagen, um den SIM-Lock im iPhone zu entfernen. Tatsächlich muss T-Mobile die E-Mail-Adresse des Käufers und die IMEI-Nummer des iPhones an Apple schicken, die dann wiederum einen Freischaltcode an den Kunden senden, um das iPhone über iTunes zu entsperren. Allerdings kann dies immer noch bis zu 48 Stunden dauern, was auch mit dem Zeitunterschied zwischen Deutschland und den USA erklärt wird, wo Apple seinen Hauptsitz hat. T-Mobile räumte die Probleme ein und begründete dies damit, dass die einstweilige Verfügung sehr zügig umgesetzt werden musste.

Wie Spiegel Online enthüllt, führt ein technischer Fehler dazu, dass sich das iPhone auch ohne SIM-Lock nicht mit beliebigen SIM-Karten verträgt. So macht das iPhone Schwierigkeiten, wenn eine SIM-Karte verwendet wird, die für ein Land gilt, in dem das iPhone nicht angeboten wird. Die Implementierung so genannter "nationaler Caller-IDs" im iPhone soll fehlerhaft sein. Damit soll eigentlich geprüft werden, ob im betreffenden Netz telefoniert werden darf. Als Grund für diese fehlerhafte Integration wird vermutet, dass Apple zu wenig über den weltweiten GSM-Markt weiß.

Am Donnerstag, dem 29. November 2007, hört das Landgericht Hamburg Vodafone und T-Mobile zu der erteilten einstweiligen Verfügung. Diese schreibt T-Mobile vor, das iPhone auch ohne Vertrag und SIM-Lock anbieten zu müssen. Seit dem 21. November 2007 kann man das iPhone deswegen bei T-Mobile zum Preis von 999,- Euro ohne Vertrag kaufen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Ralph 28. Nov 2007

http://xkcd.com/285/

Ralph 28. Nov 2007

http://xkcd.com/285/ http://xkcd.com/285/ 8wobei eine tarifanpassung definitiv notwendig...

kendon 28. Nov 2007

... du wärst auch mit jedem fiat panda problemlos über den feldweg gekommen, nur kommts...

dersichdenwolft... 27. Nov 2007

Aye. Hat bei uns problemlos funktioniert, einfach über iTunes, bei neuen iPhones ohne...

Rudi Radlos 27. Nov 2007

Das iPhone ist mittlerweile die 2. Image-Katastrophe von T-Mobile. Von der ersten hat man...


Folgen Sie uns
       


Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Nuraphone bietet einen automatischen Hörtest, der den Frequenzgang des Kopfhörers je nach Nutzer unterschiedlich einstellt. Die Klangqualität des ungewöhnlichen Kopfhörers hat Golem.de im Test überzeugt.

Nuraphone Kopfhörer- Test Video aufrufen
Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


    IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
    IT-Jobs
    Ein Jahr als Freelancer

    Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

    1. Agilität Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
    2. Studie Wo Frauen in der IT gut verdienen
    3. Freiberuflichkeit Bin ich zum Freelancer im IT-Business geeignet?

    Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
    Datenleak
    Die Fehler, die 0rbit überführten

    Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

    1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
    2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
    3. IT-Sicherheit 12 Lehren aus dem Politiker-Hack

      •  /