Europäisches Satellitenkonsortium steht vor dem Aus

Interne Spannungen

Das Satellitenkonsortium ESN, das als Generalunternehmer des europäischen Satellitennavigationssystem Galileo auftreten sollte, steht nach einem Bericht des Handelsblattes vor der Auflösung.

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Kaum hat der EU-Ministerrat die Finanzierung des Projektes gesichert, droht dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo die nächste Krise: Nach einem Bericht des Handelsblattes steht das Satellitenkonsortium European Satellite Navigation Industries (ESN) vor dem Aus. ESN ist ein Gemeinschaftsunternehmen der europäischen Satellitenhersteller und Zulieferer EADS Astrium, Alcatel, Alenia, Finmeccanica, Thales und GSS.

Da diese Unternehmen sonst als Konkurrenten auf dem Markt auftreten, gab es unter den ESN-Anteilseignern bereits mehrfach Spannungen. Diese scheinen nun unüberbrückbar: "Die Verhandlungen der Anteilseigner sehen eine Auflösung vor", sagte ein Sprecher von ESN dem Handelsblatt. Die 160 ESN-Mitarbeiter werden in den nächsten Monaten in ihre Unternehmen zurückkehren.

ESN mit Sitz in Ottobrunn und Rom sollte zunächst die Koordination der Entwicklungs- und Testphase des Projektes übernehmen und später als Generalunternehmer fungieren. Die Rolle wird nun nach dem Willen der EU-Kommission die europäische Weltraumagentur ESA übernehmen. Das Programm soll zudem in mehrere Teile aufgeteilt werden. Deutschland fällt dabei der Bau der Satelliten zu, das französische Unternehmen Thales soll die Bodenstationen ausrüsten. Wer die Systemintegration übernehmen soll, ist noch nicht klar. Diese Funktion gilt in der Industrie als die attraktivste, da der Integrator Zugriff auf die Systemdaten hat.

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