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Emirat Dubai beteiligt sich an Sony

Maximal fünfprozentige Beteiligung erwartet. Das Wall Street Journal meldet, dass Dubai International Capital (DIC), das Investmenthaus des Herrschers von Dubai, sich an Sony beteiligt hat. DIC wird von Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum kontrolliert und soll dem Bericht zufolge eine substanzielle Investition getätigt haben.
/ Jens Ihlenfeld
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Da nach japanischem Aktienrecht aber Beteiligungen von mehr als 5 Prozent meldepflichtig sind und eine solche Meldung nicht erfolgte, dürfte das Investment doch nicht ganz so groß sein. Der derzeit größte Anteilsinhaber von Sony ist das US-Investmentunternehmen Dodge & Cox, das 8,3 Prozent an dem japanischen Unterhaltungskonzern hält.

Die neue Beteiligung ist nur eine von vielen, die Investmentunternehmen aus dem Nahen Osten in letzter Zeit getätigt haben. Mitte November 2007 wurde beispielsweise bekannt, dass die Mubadala Development Company aus Abu Dhabi über eine Tochtergesellschaft rund 622 Millionen US-Dollar in den Chip-Hersteller AMD investierte und damit rund 8,1 Prozent der Anteile des Chipherstellers übernahm.

Viele Unternehmen begrüßen nach Angaben des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) Beteiligungen aus dieser Richtung, da sie sich in der Regel als stabil erweisen. Neu sind die Investments aus der Region aber keineswegs. Schon Ende 1974 hatte die Kuwait Investment Authority als Vertreter der Regierung des Staates Kuwait über die Deutsche Bank 13 Prozent an Daimler-Benz erworben.


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