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Haushaltsroboter mit Wachhund-Funktion

Mobiltelefon im Bauch. Ein koreanisches Unternehmen hat einen Haushaltsroboter mit einem Mobiltelefon ausgestattet. Mit dem Handy wird aus dem automatischen Staubsauger ein Kommunikations- und Überwachungsroboter.
/ Werner Pluta
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Immer diese Hausarbeit! Putzen, Abwaschen, Staubsaugen. Aber zum Glück sorgt die Technik ja für Abhilfe: Waschmaschinen und Spülmaschinen erleichtern in vielen Haushalten die Arbeit. Und seit einigen Jahren wuseln kleine automatische Helferlein durch die Wohnung und entfernen den Staub vom Fußboden. Hindernissen weichen sie selbstständig aus, und wenn sie mit der Arbeit fertig sind, verziehen sie sich wieder in ihre Ladestation.

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Leider mangelt es solchen Reinigungsrobotern noch an Effizienz, so dass sich die Hersteller gezwungen sehen, ihre Produkte mit neuen Funktionen auszustatten. So sorgt der iClebo des koreanischen Herstellers Yujin Robot noch auf andere Art und Weise für Ordnung im Haus: Nimmt die elektronische Haushaltshilfe verdächtige Bewegungen wahr, schickt sie ihrem Besitzer eine Warnung aufs Mobiltelefon. Dieser kann dann den Roboter per Handy zum Ort des Geschehens dirigieren und durch eine eingebaute Kamera den Kindern beim Spielen zuschauen – oder Einbrechern beim Stehlen von Wertgegenständen.

Dazu verfügt der Roboter über ein Mobiltelefon, das sich in seinem Innern versteckt. Die entsprechende Technik stammt vom Mobilfunkanbieter Korea Telecom Freetel (KTF). Das Telefon im Bauch macht den iClebo zum Sprachrohr seines Herrn: Eltern können über das Robo-Fon mit den Kindern sprechen oder versuchen, die unerwünschten Eindringlinge von ihren Aktivitäten abzuhalten. Das Überraschungsmoment dürfte dabei ganz auf ihrer Seite sein.

Yujin und KTF wollen den iClebo diese Woche in Seoul der Öffentlichkeit präsentieren. Wann und zu welchem Preis das Gerät auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.


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