Sicherheitsloch in QuickTime

Angreifer können beliebigen Schadcode einschleusen

Ein Sicherheitsleck in Apples QuickTime erlaubt es Angreifern, beliebigen Schadcode auszuführen. Sie müssen ihr Opfer lediglich dazu bringen, eine manipulierte Multimedia-Datei mit QuickTime zu öffnen. Bislang steht kein Patch bereit, um den Fehler in QuickTime zu beseitigen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Fehler steckt im "Real Time Streaming Protocol" (RTSP), das bei QuickTime für das Streaming von Audio- und Videodaten verwendet wird. Mit Hilfe spezieller RTSP-Anfragen wird Schadcode auf fremde Systeme geschleust, der dort mit den Rechten des angemeldeten Nutzers ausgeführt werden kann. Wenn ein Angriff fehlschlägt, kann dies zu einem Denial-of-Service-Angriff führen. Im Internet wurde bereits Beispiel-Code veröffentlicht, der den Fehler dokumentiert.

Entdeckt wurde der Fehler von Krystian Kloskowski aus Polen, der darauf hinweist, dass das Sicherheitsleck in QuickTime 7.2 sowie 7.3 zu finden ist. Möglicherweise sind aber auch ältere QuickTime-Versionen davon betroffen. Bislang gibt es von Apple keinen Patch, um den Fehler zu korrigieren.

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