E-Mail-Client Mulberry als Open Source erhältlich

Quelltexte unter Apache-Lizenz veröffentlicht

Der E-Mail-Client Mulberry ist nun im Quelltext für Linux, MacOS X und Windows erhältlich. Im April 2007 hatte der Entwickler angekündigt, die Software als Open Source veröffentlichen zu wollen, nachdem er die Rechte daran wiedererlangt hatte.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der Quelltext für die drei Plattformen steht über das Mulberry-Wiki zum Download bereit. Hier sind auch die jeweiligen Anforderungen aufgeführt. So läuft die MacOS-X-Variante beispielsweise sowohl auf Intel- als auch auf PPC-Rechnern, setzt aber mindestens die Betriebssystemversion 10.4 voraus. Die Windows-Variante soll ab Windows 2000 laufen, für die Linux-Version werden verschiedene Entwicklungsbibliotheken vorausgesetzt.

Die Mulberry-Entwicklerfirma hatte 2005 Konkurs angemeldet, woraufhin der ursprüngliche Entwickler Cyrus Daboo im Sommer 2006 die Rechte an dem Programm zurückbekam und es fortan kostenlos zur Verfügung stellte. Wenig später startete Daboo damit, den Quelltext von Komponenten zu bereinigen, deren Rechte bei Dritten liegen. Nun steht Mulberry im Quelltext unter der Apache-Lizenz 2.0 bereit, die beispielsweise auch zulässt, den Code in Software zu verwenden, die selbst nicht der Apache-Lizenz unterliegt.

Mulberry ist vor allem für seine gute IMAP-Unterstützung bekannt, kann aber auch mit anderen Standards wie POP3, LDAP und iCalendar umgehen.

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Fledermaus 27. Nov 2007

Müllberry kann ja noch nicht einmal Attachments aus E-Mails loeschen. Unfassbar. Haette...

User 26. Nov 2007

Ich finde es fantastisch von Cyrus, dass er seine langjährige Arbeit mit anderen teilen...

Tschip 26. Nov 2007

Funktioniert GPG denn damit vernünftig? Es gibt ja so gut wie keine Mail-Clients, bei...

Sssss 26. Nov 2007

Voraussetzungen für Windows sind mal eben: "Visual Studio" in der Standardausgabe und...



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