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E-Mail-Client Mulberry als Open Source erhältlich

Quelltexte unter Apache-Lizenz veröffentlicht. Der E-Mail-Client Mulberry ist nun im Quelltext für Linux, MacOS X und Windows erhältlich. Im April 2007 hatte der Entwickler angekündigt, die Software als Open Source veröffentlichen zu wollen, nachdem er die Rechte daran wiedererlangt hatte.
/ Julius Stiebert
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Der Quelltext für die drei Plattformen steht über das Mulberry-Wiki zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Hier sind auch die jeweiligen Anforderungen aufgeführt. So läuft die MacOS-X-Variante beispielsweise sowohl auf Intel- als auch auf PPC-Rechnern, setzt aber mindestens die Betriebssystemversion 10.4 voraus. Die Windows-Variante soll ab Windows 2000 laufen, für die Linux-Version werden verschiedene Entwicklungsbibliotheken vorausgesetzt.

Die Mulberry-Entwicklerfirma hatte 2005 Konkurs angemeldet , woraufhin der ursprüngliche Entwickler Cyrus Daboo im Sommer 2006 die Rechte an dem Programm zurückbekam und es fortan kostenlos zur Verfügung stellte. Wenig später startete Daboo damit, den Quelltext von Komponenten zu bereinigen, deren Rechte bei Dritten liegen. Nun steht Mulberry im Quelltext unter der Apache-Lizenz 2.0 bereit, die beispielsweise auch zulässt, den Code in Software zu verwenden, die selbst nicht der Apache-Lizenz unterliegt.

Mulberry ist vor allem für seine gute IMAP-Unterstützung bekannt, kann aber auch mit anderen Standards wie POP3, LDAP und iCalendar umgehen.


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