• IT-Karriere:
  • Services:

Neue Soldatenausrüstung mit Mängeln: Normale Navis besser

Massive Probleme mit den Mini-Rechnern

Künftig soll der Bundeswehrsoldat eine Hightech-Ausrüstung vom Feinsten mit sich herumtragen. Doch aus dem "Infanterist der Zukunft" wird offenbar so schnell nichts - aufgrund des hohen Gewichts der Ausrüstung könnte man schon von einem Elefantist sprechen. Gerade die Mini-Rechner, die der Soldat mit sich herumschleppen soll, finden keinen Zuspruch.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Bundeswehr bezeichnet die neue Ausstattung offiziell als "Qualitätssprung" und als "eine der modernsten Infanterieausrüstungen weltweit". Die pro Soldat gut 20.000 Euro teure Ausstattung umfasst unter anderem Schutzwesten, Mini-Computer, Schutzbrillen, Funkgeräte und neue Waffen.

Stellenmarkt
  1. joimax GmbH, Karlsruhe
  2. über duerenhoff GmbH, Mannheim

Sie sei aber viel zu schwer, besagen interne Berichte aus dem Afghanistan-Einsatz, die dem "Spiegel" vorliegen. Besonders die Punkte "Beweglichkeit" und "Leistungsfähigkeit" der Soldaten "insbesondere bei großer Hitze" seien sehr eingeschränkt.

Interessant dürfte die IT-Technik sein, die der vernetzte Soldat bei sich trägt. Dazu gehört mit NaviCom ein kleiner Rechner, der mit Hilfe von Satellitennavigation und Landkarten eine präzise Orientierung erlauben soll. Aus dem Bericht geht hervor, dass das Gerät teilweise unzuverlässige Angaben mache und eine zu geringe Speicherkapazität aufweise.

Die Reichweite der Funkgeräte sei zu gering, außerdem falle den Soldaten "ständig" der Hörknopf aus dem Ohr. Empfehlung eines genervten Kommandeurs: Die Bundeswehr solle "Schlüsselkomponenten" wie etwa das Navigationsgerät durch "benutzerfreundlichere, handelsübliche Produkte" ersetzen; dann ließen sich "Kampfkraft und Durchhaltefähigkeit bei gleichzeitiger Einsparung von Kosten deutlich verbessern".

Die Weste sei samt Panzerung so sperrig, dass man nur in einer unbequemen Sitzhaltung im Geländewagen sitzen könne und kaum aussteigen kann. Die Schutzbrille sei untauglich, da sie schon bei geringer körperlicher Belastung anläuft und kaum gegen Wind schützt.

Die Schelte trifft nicht nur die Bundeswehr, sondern auch die Industrie. Das von EADS entwickelte System soll demnächst von Rheinmetall weiter ausgebaut werden - mit noch mehr Elektronik wie einem Helm-Display, so der Focus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Cooler Master Masterkeys MK750 RGB für 119,90€, Chieftec CF-3012 3er RGB-Lüfter für 28...
  2. (u. a. Heckenschere für 117,99€, Hochdruckreiniger für 62,99€)
  3. (u. a. Box mit RGB für 44,79€, In-Ear-Kopfhörer für 30,59€)
  4. (u. a. PC-Gehäuse bis -50% und Cash-Back)

schlaubischlumpf 27. Nov 2007

. bin zwar in dem Bereich kein Profi.. (Keine Ahnung, ob es schon jemand geschrieben...

DER GORF 27. Nov 2007

Sorry in den Ländern in denen die bundeswehr im Einsatz ist müsste man die Soldaten dort...

XNuclearWinterX 26. Nov 2007

Das war auf Pro Sieben. GEZ ist rein für dir öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu...

punkt 26. Nov 2007

Geile Idee, wenn das alle Nationen weltweit machen würden, dann wäre es toll...

punkt 26. Nov 2007

Wobei man erwähnen muss, das Armbrustschützen eh ziemlich langsam sind. Im Vergleich zu...


Folgen Sie uns
       


Peloton - Fazit

Im Video stellt Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner das Bike+ von Peloton vor. Mit dem Spinning-Rad können Sportler fast schon ein eigenes Fitnessstudio in ihrer Wohnung einrichten.

Peloton - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /