Abo
  • Services:

Aldi-PC liest HD-DVDs und Blu-rays (Update)

Obwohl es unabhängig von Modellvarianten mindestens vier schnellere Grafikkarten von Nvidia gibt (GT, GTS, GTX, Ultra), bezeichnet Aldi das Gerät als "High-End Grafikkarte". Passend zum optischen Laufwerk bringt die Karte einen HDMI-Ausgang mit; ob zusätzlich ein DVI- und/oder VGA-Ausgang vorhanden ist oder ein Adapter mitgeliefert wird, geht aus dem Angebot nicht hervor. Zu beachten ist auch, dass für Filme von HD-DVD oder BD ein digital angeschlossenes Display HDCP beherrschen muss.

Stellenmarkt
  1. DEKRA SE, Stuttgart
  2. Telepaxx Medical Data GmbH, Nürnberg

Um trotz der HD-Ausstattung einen Preis von deutlich unter 1.000,- Euro zu erreichen, hat Aldi beim MD 8828 einige Mittelklasse-Komponenten verbaut: Die 500-GByte-Festplatte und der Core 2 Duo E6750 (2,66 GHz, FSB 1333) finden sich auch in weit günstigeren Komplett-PCs. Praxisgerecht für das mitgelieferte Windows Vista Home Premium sind jedoch die 2 GByte DDR2-Systemspeicher, dessen Geschwindigkeit aber noch nicht bekannt ist. Auch auf Gigabit-Ethernet muss man verzichten, dafür ist aber ein WLAN-Modul nach 802.11b/g/n verbaut, das mit brutto bis zu 300 MBit/s funken kann.

Ungewöhnlich dagegen ist der Fernsehtuner, der nicht nur analogen Empfang und DVB-T, sondern auch DVB-S beherrscht - Karten für digitales Satellitenfernsehen finden sich sonst nur in wenigen Fertigrechnern. Ob der Aldi-Rechner alle drei Tuner gleichzeitig nutzen kann, um etwa eine DVB-S-Sendung aufzuzeichnen, während ein DVB-T-Programm angesehen wird, ist jedoch nicht bekannt.

Üppig ist wie bei Aldi üblich das Softwarepaket: PowerDVD 7 Ultra dient zum Filme-Gucken, auch für HD-Streifen, weitere Cyberlink-Programme wie PowerDirector besorgen den Videoschnitt. Nero 8 samt Nero Recode 2SE dienen zum Eindampfen von Videos und als Brennprogramm, Ulead PhotoImpact 12 SE bearbeitet Fotos, und Microsofts Works 9.0 liegt als kleines Office-Paket bei. Ob sich in der beworbenen "Medion Home Cinema Suite" die Funktion für parallele Nutzung der drei Tuner versteckt, kann nur vermutet werden. Klar ist jedoch, warum der multimedial ausgestattete PC mit Intels Viiv-Logo verziert ist: Dafür winken Werbekostenzuschüsse.

In Belgien will Aldi den Rechner ab dem 28. November 2007 verkaufen - für 899,- Euro ist die Ausstattung recht attraktiv, vor allem, weil es das Kombi-Laufwerk sonst so noch nicht gibt. Wie bei den Aldi-PCs üblich, lohnt sich aber auch das neue Modell nur, wenn man die HD-Fähigkeiten wirklich nutzen will. In puncto Rechenleistung und Festplattengröße gibt es weit bessere Angebote für weniger Geld. Dennoch erscheint die Ausstattung weit attraktiver als Aldis Weihnachts-PC des Jahres 2006, der zwar für 100,- Euro weniger auch HDMI bot - aber kein HD-Laufwerk.

Nachtrag vom 24. November 2007, 17:30 Uhr:

Auf den Webseiten von Aldi-Süd findet sich nun das Angebot für den Rechner, der als "MD 8828" in der genannten Ausstattung demnach auch in Deutschland am dem 28. November 2007 für 899,- Euro verkauft wird. Auch der Hersteller Medion hat für den PC eine Webseite eingerichtet, auf der die technischen Daten detailliert genannt werden. Das optische Laufwerk von LG kann demnach HD-DVDs und Blu-ray Discs nur lesen, aber alle gängigen CD- und DVD-Formate beschreiben.

An der Rückseite befinden sich neben den üblichen Anschlüssen auch Buchsen für SCART, S-Video, Composite und Komponentensignale. Die Grafikkarte verfügt über Verbindungen für DVI-I, HDMI und VGA. Auch ein serieller Port und PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur sind noch vorhanden, nicht jedoch ein Parallelport.

Nur am Anschlussfeld der Vorderseite ist ein eSATA-Port zu finden, zusätzlich sitzen hier Eingänge für Ton und Bild (S-Video, Composite) ein Speicherkartenleser für CF, SD, MMC und MS sowie zwei USB-2.0-Ports und Buchsen für Kopfhörer, Mikrofon und Firewire.

An der Oberseite des Rechners befindet sich eine Vertiefung, in die eine ebenfalls am 28. November 2007 für 99,- Euro angebotene externe 500-GByte-Festplatte eingeklinkt werden kann.

Dieses Gerät findet am neuen Aldi-PC per eSATA Anschluss, verfügt aber auch über einen USB-2.0-Port. Mit dem Rechner werden eine optische Funkmaus samt kabelloser Tastatur und eine Fernbedienung geliefert. Wie schnell der Speicher arbeitet und ob sich die drei TV-Tuner parallel nutzen lassen, ist weiterhin nicht bekannt.

 Aldi-PC liest HD-DVDs und Blu-rays (Update)
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149,90€ + Versand (im Preisvergleich ab 184,95€)
  2. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

juego... 14. Dez 2007

http://groups.google.com/group/ala5/web/poker-2.html [url=http://groups.

NeoP 05. Dez 2007

*g.e.d.i.e.g.e.n.* lol - gediegen is vielleicht ne s-klasse oder ein guter merlot. Armes...

You 27. Nov 2007

hehe hab ich nicht gedacht

gunsen 26. Nov 2007

Korrekt ... man kauft zweite Wahl an Grafikchips, Speicher ... klatscht das alles...

applezored 26. Nov 2007

Hahaha. Der war mal richtig gut!


Folgen Sie uns
       


Apple iPad Pro 2018 - Fazit

Mit dem neuen iPad Pro 12.9 hat Apple wieder ein großes Tablet vorgestellt, das sehr leistungsfähig ist und sich deshalb für eine große Bandbreite an Aufgaben einsetzen lässt. Im Test stellen wir aber wie bei den Vorgängern fest: Ein echtes Notebook ist das Gerät immer noch nicht.

Apple iPad Pro 2018 - Fazit Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
    Drahtlos-Headsets im Test
    Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

    Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
    2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
    3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

      •  /