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Zalman liefert 3D-Monitore mit Polarisations-Brillen aus

Displays mit 19 und 22 Zoll für stereoskopische Bilder

Der bisher vor allem durch Chip-Kühler aufgefallene Hersteller Zalman liefert seine Anfang 2007 erstmals vorgestellten 3D-Monitore nun endlich aus. Die teuren Displays arbeiten mit polarisiertem Licht, das von einer passiven Brille an das linke und rechte Auge geschickt wird. Die 3D-Bilder berechnet der PC, der dafür entsprechend leistungsstark sein muss.

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Stereoskopie per Polarisation
Stereoskopie per Polarisation
Die hinter dem "Trimon" genannten Display steckende Technik ist nicht neu: Auf einem 2D-Display werden abwechselnd versetzte Bilder für das linke und rechte Auge gezeigt, welche über eine Brille gefiltert werden. Anders als bei den heute noch in professionellen Umgebungen beispielsweise mit Front-Projektion üblichen Brillen mit LCD-Shuttern arbeiten die Zalman-Displays jedoch mit polarisiertem Licht, jedes Brillenglas lässt nur Bilder in einer der beiden Polarisationsebenen durch. Die Brille braucht dafür keine Verbindung mit dem Display, sie ist ein rein passives Gerät und stört auch nicht durch Kabelverbindungen.

Inhalt:
  1. Zalman liefert 3D-Monitore mit Polarisations-Brillen aus
  2. Zalman liefert 3D-Monitore mit Polarisations-Brillen aus

Prinzipiell lässt sich damit jeder Bildinhalt mit Tiefeninformationen versehen, besonders eindrucksvoll wird der Effekt aber nur, wenn die Darstellungen ohnehin Tiefeninformationen erahnen lassen, wie das beispielsweise bei 3D-Spielen der Fall ist. Kann man dann noch den Fluchtpunkt der Darstellung verändern, wirken die Szenen besonders lebendig.

Zalman ZM-M220W
Zalman ZM-M220W
Die Aufbereitung der Bilder muss bei solchen Lösungen jedoch stets der Rechner vornehmen, Display und Brille dienen nur der Ausgabe. Folglich ist entsprechend viel Rechenleistung bei CPU und Grafikkarte gefragt, da für denselben flüssigen Bewegungseindruck stets doppelt so viele Bilder wie bei 2D-Ausgabe berechnet werden müssen.

Die maximale Anzahl der Zeilen halbiert sich beim Polarisationsverfahren, sodass die Darstellung an Schärfe verliert. Daraus ergibt sich zudem ein Flimmern, das aber durch die Vollbildwechsel von TFTs weit weniger auffällig ist als bei früheren Lösungen mit Röhrenmonitor und LCD-Brille.

Zalman liefert 3D-Monitore mit Polarisations-Brillen aus 
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Hardware-Angebote

spidermm 11. Mär 2008

hmm, werd ih mir gleich mal anschauen...gibt einige stereo 3d foren aber nur die...

Frank999 26. Nov 2007

Dann stimmt dieser Satz aber auch nicht: "Daraus ergibt sich zudem ein Flimmern, das...

ThadMiller 26. Nov 2007

Oder den Monitor schräg stellt...

grundguetiger 26. Nov 2007

Wahrscheinlich bist du deshalb jetzt Brillenträger! :-)

mein hut der... 26. Nov 2007

Noch zu wenig...


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