Debitel erwägt iPhone-Vermarktung

iPhone soll bald bei Debitel mit speziellem Vertrag zu haben sein

Nachdem T-Mobile das iPhone ohne Vertrag und SIM-Lock anbietet, will Debitel mit in die iPhone-Vermarktung einsteigen, hieß es gegenüber Golem.de. Der Mobilfunkkonzern muss noch technische und juristische Fragen klären, bis es das iPhone auch bei Debitel geben wird. Dazu soll ein spezieller iPhone-Tarif aufgesetzt werden.

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Debitel erklärte gegenüber Golem.de, dass das Mobilfunkunternehmen derzeit an einem passenden Tarif für das iPhone arbeite. Sobald wie möglich will Debitel dann das iPhone vermarkten. Bis dahin will der Konzern noch technische und juristische Fragen klären.

Allerdings ist derzeit nicht bekannt, wie lange T-Mobile das iPhone ohne Vertrag und SIM-Lock verkaufen wird. Zunächst ist nur geplant, das Apple-Handy in dieser Form bis zur Anhörung bezüglich der einstweiligen Verfügung in 14 Tagen anzubieten. Danach wolle T-Mobile erneut entscheiden, wie die Vermarktung des iPhones weitergeht. Am gestrigen 21. November 2007 hatte eine durch Vodafone erwirkte einstweilige Verfügung dazu geführt, dass das iPhone bei T-Mobile auch ohne Vertrag und SIM-Lock zum Preis von 999,- Euro zu haben ist.

Debitel hatte jüngst Beschwerde bei der Bundesnetzagentur wegen der iPhone-Vermarktung durch T-Mobile eingereicht. Diese prüft nun, ob T-Mobile gegen die erteilte Mobilfunklizenz verstößt. Nach Debitel-Ansicht sehen die Lizenzbestimmungen vor, dass T-Mobile seine Kunden beim Wechsel zu anderen Netzbetreibern oder Dienstleistern nicht behindern dürfe. Dies geschehe aber durch den SIM-Lock im iPhone.

Debitel selbst betreibt kein eigenes Mobilfunknetz. Das Unternehmen vermarktet Handys mit Verträgen und nutzt dabei die Netze von T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2.

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