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Ogo - Handy im Notebook-Design

Mobiltelefon mit QWERTZ-Tastatur sowie Chat- und E-Mail-Flatrate. Zum Weihnachtsgeschäft 2007 bringt Debitel mit Ogo ein Mobiltelefon auf den Markt, das einen ähnlichen Gehäuseaufbau wie ein klassisches Notebook aufweist und mit einer Chat- und E-Mail-Flatrate gekoppelt ist. Damit sollen Nutzer bequem unterwegs E-Mails abfragen und schreiben sowie per Chat mit anderen in Kontakt treten können. Dazu besitzt das Gerät eine Mini-Tastatur im QWERTZ-Layout.
/ Ingo Pakalski
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Mit dem Ogo von IXI Mobile peilt Debitel vor allem Jugendliche an, die gerne per Chat kommunizieren wollen. Ältere Kunden sollen durch den mobilen E-Mail-Zugriff für das Gerät begeistert werden. Die Chat-Komponente im Ogo deckt die Protokolle von ICQ und MSN Messenger bzw. Windows Live Messenger ab. Andere Chat-Protokolle beherrscht die Ogo-Software nicht. Für die mobile E-Mail-Nutzung besitzt das Gerät einen POP3-Client und soll auch Push-E-Mail unterstützen.

Zum Surfen im Internet ist ein HTML- und WAP-Browser installiert und auch RSS-Feeds können mit dem Ogo verwaltet werden, um sich über aktuelle Geschehnisse bequem auf dem Laufenden zu halten. Allerdings ist dieser Datenverkehr nicht mit der Chat- und E-Mail-Flatrate abgegolten, sondern muss separat bezahlt werden. Zur Anzeige besitzt das Gerät ein TFT-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln und zeigt darauf bis zu 65.536 Farben an. Ein monochromes Zweit-Display befindet sich außen am Gehäuse und informiert bei einer Auflösung von 132 x 32 Pixeln über Anrufe und Nachrichten.

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Der gesamte Aufbau des Ogo soll auf die Nutzung textbasierter Funktionen hin optimiert sein, kann aber auch als normales Handy verwendet werden. Das 118 x 21 x 72,5 mm messende Mobiltelefon besitzt eine Java-Engine, Stereo-Lautsprecher und einen Multimedia-Player, um Videos oder Musik abzuspielen. Welche Dateiformate hierbei unterstützt werden, ist nicht bekannt. Für Daten steht ein interner Speicher von 64 MByte bereit, der mit Hilfe einer MicroSD-Card aufgestockt werden kann.

Das Quad-Band-Handy funkt in den GSM-Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt neben GPRS auch EDGE. Zudem können über Bluetooth 2.0 entsprechende Headsets betrieben werden, der Datenaustausch darüber ist nicht möglich. Das 150 Gramm wiegende Gerät soll mit einer Akkuladung eine maximale Gesprächszeit von gerade einmal 2 Stunden schaffen. Im Bereitschaftsmodus hält der Akku nach Herstellerangaben rund 6,5 Tage durch.

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Bei Debitel soll Ogo ab dem 30. November 2007 zum Preis von 99,95 Euro verfügbar sein. Telefonate und der Datenverkehr laufen über das Mobilfunknetz von Vodafone. Dazu gehört eine Chat- und E-Mail-Flatrate, die monatlich 4,95 Euro kostet und als Prepaid-Option realisiert ist. Sobald das Guthaben auf der Prepaid-Karte nicht mehr ausreicht, wird die Flatrate deaktiviert, die sich umgekehrt durch das entsprechende Guthaben wieder aktivieren lässt.

Telefonate, SMS sowie das Surfen im Internet wird über den Prepaid-Tarif "CallYa Comfort" abgerechnet. Die Gesprächsminute kostet 9 Cent pro Minute aufwärts und der SMS-Versand schlägt mit 15 Cent zu Buche. Für das Surfen im Internet fallen 20 Cent pro 10 KByte an und für jede Nutzungsstunde muss zusätzlich 6 Cent bezahlt werden.

Der Gerätepreis von 99,95 Euro gilt nur zum Marktstart, bei dem die Chat- und E-Mail-Flatrate für die ersten drei Monate nicht abgerechnet, sondern gratis angeboten wird. Außerdem gibt es ein Startguthaben in Höhe von 5,- Euro. Was das Gerät nach dem Aktionszeitraum kostet, wollte Debitel noch nicht verraten.


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