Asus Eee-PC in den USA bei Amazon schon ausverkauft (Update)
Laut Asus wird dieses erste Modell des Eee-PC in den USA erst seit zwei Wochen ausgeliefert – die offenbar recht kleine Menge der Geräte ist bei Amazon nun schon nicht mehr vorrätig. Der Versender nimmt jedoch Vorbestellungen an, die den Eee-PC auf Platz 1 der Hardware-Bestseller(öffnet im neuen Fenster) gebracht haben.
In seiner stündlich aktualisierten Bestseller-Liste für Hardware führt derzeit der Eee-PC 4G. Es ist die erste Variante einer ganzen Serie, in Deutschland soll Mitte Dezember ebenfalls dieses Modell mit 512 MByte, 4 GByte SSD und 7-Zoll-Display auf den Markt gebracht werden. Wie viele Geräte Asus in die hiesige Erstauslieferung pumpt, ist noch nicht bekannt.
In den USA kann Amazon den Eee schon nicht mehr liefern – die Mini-Notebooks sind ausverkauft, auch wenn der Preis von 399,- US-Dollar gemessen am US-Markt nicht ganz so günstig ausfällt wie die deutsche Version, die 299,- Euro kosten soll. Für unter 400,- US-Dollar gibt es in den USA schon sinnvoll ausgestattete Desktop-Rechner mit Single-Core-Prozessor – aber eben kein Notebook unter 1 Kilogramm.
Amazon gibt auf der Produktseite(öffnet im neuen Fenster) des Eee-PC an, dass vorbestellte Rechner erst nach dem 24. Dezember 2007 ausgeliefert werden können. Was die US-Version des Eee kann, die mit gleicher Hardware, aber deutscher Benutzeroberfläche und Tastatur auch hier erscheinen soll, verrät unser Test des Eee PC 701.
Nachtrag vom 21. November 2007, 15:00 Uhr:
Wie Asus inzwischen angab, wurden in den USA bisher insgesamt nur 10.000 Eee-PCs verkauft. Weltweit sollen es bis Ende 2007 aber 350.000 Geräte werden. Für das Jahr 2008 rechnet der Hersteller mit 3 bis 5 Millionen verkauften Eee-PCs.
Zudem steht in den USA das erste Bildungsprojekt mit dem Eee-PC: Der Schulbezirk im kalifornischen Fresno(öffnet im neuen Fenster) will 1.300 der Mini-Notebooks anschaffen, um damit 15 Schulen auszustatten. Dabei sollen sich je zwei Schüler ein Notebook teilen. Zusammen mit den Infrastruktur-Ausgaben kommt dieses unter anderem von Microsoft gesponserte Programm auf ein Investitionsvolumen von 650.000,- US-Dollar.
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