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Xbox Live sperrt wieder gehackte Xbox-360-Konsolen aus

DVD-Firmware-Hacks und Schwarzkopien im Visier von Microsoft. Laut Xbox-Scene sieht es so aus, als ob Microsoft wieder Jagd auf modifizierte Xbox-360-Konsolen macht, um sie aus dem Xbox-Live-Dienst auszusperren. Betroffen sollen nicht nur Spielekonsolen mit modifizierter DVD-Laufwerks-Firmware sein, es wird auch vermutet, dass Microsoft die eingelegten Medien überprüft.
/ Christian Klaß
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Wie Nutzer im Forum von Xbox-Scene(öffnet im neuen Fenster) und im IRC berichten, seien am 20. November 2007 ihre Xbox-360-Konsolen aus Xbox Live ausgesperrt worden. Das betreffe sowohl Toshiba-Samsung- als auch Hitachi-LG-Laufwerke, unabhängig davon, ob eine Xtreme- oder iXtreme-Firmware eingespielt worden sei. Modifizierte BenQ-Laufwerke scheinen noch nicht erkannt worden zu sein. Wer den "Z Code 8015-190D" sehe, der sei definitiv aus Xbox Live ausgesperrt - allerdings wie üblich nur das Gerät und nicht der Live-Account.

Nicht jedes modifizierte Xbox-360-Laufwerk soll jedoch zu einer Verbannung aus Xbox Live geführt haben - noch nicht. "Wir wissen noch nicht, ob Microsoft die modifizierte Firmware oder die Medien (oder vielleicht nur ein bestimmtes Spiel?) erkennt" , so Xbox-Scene(öffnet im neuen Fenster) . Deshalb sei es dringend anzuraten, mit einer modifizierten Konsole nicht mit Xbox Live online zu gehen oder keine Spiele von DVD+R/-R DL abzuspielen - nicht einmal ohne Netzanbindung.

Die Firmeware-Hacks werden in der Regel dazu genutzt, unerlaubt Schwarzkopien auf der Xbox 360 zum Laufen zu bekommen - die Firmware gaukelt dem Xbox-360-Sicherheitssystem vor, dass ein Original eingelegt ist.


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