T-Mobile: Verkauf des iPhone geht uneingeschränkt weiter
Auch die Telekom will Kopplung des iPhones ans Netz gerichtlich klären zu lassen
T-Mobile reagiert gereizt auf die einstweilige Verfügung, die Vodafone gegen das iPhone-Vertriebsmodell von T-Mobile erwirkt hat. Bei T-Mobile ist die Rede von einer Prüfung von Schadensersatzforderungen in maximaler Höhe. Der iPhone-Verkauf geht indes uneingeschränkt weiter.
Bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage will sich T-Mobile an die Auflagen der richterlichen Verfügung halten. Welche das sind, sagt T-Mobile nicht, spricht aber davon, dass der iPhone-Verkauf uneingeschränkt weitergehe. Vor diesem Hintergrund klingt die Aussage, T-Mobile behalte sich die Prüfung von Schadensersatzforderungen in maximaler Höhe vor, auch eher nach Säbelrasseln.
Ganz konkret will T-Mobile Widerspruch gegen die von Vodafone erwirkte einstweilige Verfügung einlegen, um die Rechtsgrundlage gerichtlich klären zu lassen.
Aus Kundensicht sei die Bindung des iPhones an das T-Mobile-Netz "sogar ein Vorteil", da die entsprechenden Tarife "eine Flatrate für den Datenverkehr über EDGE und die HotSpots von T-Mobile für das in der Datennutzung sehr intensive iPhone enthalten", so Philipp Humm, Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland.
Laut Vodafone nutzen bereits heute rund 5.000 iPhone-Käufer ihre Geräte aber im Vodafone-Netz.
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