Abo
  • Services:
Anzeige

Spieler mögen DirectX-10-Karten, aber kein Windows Vista

Neue Online-Umfrage durch Valves Steam-Plattform

Seit einer Woche führt Spielehersteller Valve über sein System "Steam" wieder eine freiwillige Befragung nach der eingesetzten Hardware von Computerspielern durch. Die Trends der vergangenen Jahre verfestigen sich: Intel-Prozessoren holen in der Gunst der Spieler auf und Nvidia dominiert den Grafikmarkt in der Zielgruppe. Trotz erster DirectX-10-Spiele verschmähen die Nutzer aber Windows Vista weiterhin.

Die zweimal im Jahr durchgeführte Valve-Umfrage gilt als eine der verlässlichsten Bestandsaufnahmen der bei Computerspielern real existierenden Hardware - abseits aller Marketing-Maßnahmen der Industrie. Die Steam-Nutzer können daran freiwillig teilnehmen, die Daten werden automatisch aus dem System ausgelesen und sollen damit vor Manipulationen weitgehend geschützt sein. Zu beachten ist dabei, dass die USA als größter Spielemarkt die Valve-Umfrage stets stark prägt - dort wird aber oft auch auf älteren Fertig-PCs gespielt, nicht nur auf Selbstbau-Boliden.

Anzeige

In der ersten Woche der aktuellen Herbst-Umfrage hatten bereits über 300.000 Steam-Kunden teilgenommen, so dass die Ergebnisse nach den Erfahrungen mit früheren Steam-Umfragen schon klare Trends erkennen lassen. Mit Ausnahme von Nvidias DirectX-10-Karten nehmen Spieler aktuelle Technik weit langsamer an als die Hardware-Branche oft glauben machen will. Nach genau einem Jahr Marktpräsenz setzen bereits 9,8 Prozent der Steam-Nutzer eine Grafikkarte aus Nvidias 8800-Serie ein. Die folgenden vier Plätze nehmen ebenfalls Nvidia-Karten der Serien 6 und 7 ein, insgesamt setzen 52, 4 Prozent der Teilnehmer, auf eine Karte von Nvidia. ATI bzw. AMD ist mit 29,4 Prozent gegenüber den Ergebnissen von vor 18 Monaten deutlich abgeschlagen - damals waren es noch über 41 Prozent. Entgegen früheren Befragungen wertet Valve nun nicht mehr aus, ob eine oder zwei Grafikkarten im System stecken.

Bei den Prozessoren holt Intel weiter auf, nachdem AMD lange Jahre der Liebling der Spieler war. Laut der neuen Steam-Umfrage rechnen 55,8 Prozent der Spieler mit Intel, 44,2 Prozent mit AMD. Trotz Intels konstanter Preissenkungen und Marketing-Kampagnen eigens für Spieler findet der Wechsel zu den derzeit schnellsten Desktop-Prozessoren also offenbar recht langsam statt. Spiele-Entwickler dürfen sich auch weiterhin nicht blind auf Mehrkern-Prozessoren verlassen: 61,7 Prozent der Befragten verfügen noch über einen Single-Core-Prozessor, 35,4 Prozent immerhin über eine CPU mit zwei Kernen. Und für Quad-Cores konnten sich bisher nur ganze 2,9 Prozent begeistern.

Das seit elf Monaten für Endkunden verfügbare Windows Vista ist bei Spielern kein Renner, obwohl DirectX-10-Spiele nur damit zeigen, was sie können: Nur 14,1 Prozent der Anwender spielen unter Windows Vista, 84,3 Prozent immer noch mit Windows XP.


eye home zur Startseite
Andreas Grogg 12. Feb 2008

Gears of War z.B! Also ich besitze selber auch nur Crysis als DX10 Spiel..! Aber schon...

Checkertroll 26. Nov 2007

Für ein bisschen geblubber und die AERO Scheisse sowie Programme die keine Sau braucht 10...

Anonymus 22. Nov 2007

Das das aufgeblassene Windows Vista bei den Spielern nicht so gut ankommt wundert mich...

DexterF 22. Nov 2007

Wovon reden wir? Vom GMA950? Der hat was? Eine Pixelpipe? Oder 2? Mit je einer ROP und...

Der Kaiser 22. Nov 2007

Das muss glaube ich so aussehen: 95 -> 98 -> ME -> XP NT -> 2000 -> XP



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PTV Group, Karlsruhe
  2. TADANO FAUN GmbH, Lauf an der Pegnitz / bei Nürnberg
  3. über HRM CONSULTING GmbH, Konstanz (Home-Office)
  4. STAHLGRUBER GmbH, Poing, Raum München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,49€
  2. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. ab 59,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  2. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  3. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  4. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  5. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  6. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  7. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom

  8. Wahlprogramm

    SPD fordert Anzeigepflicht für "relevante Inhalte" im Netz

  9. Funkfrequenzen

    Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

  10. Elektromobilität

    Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yodobashi und Bic Camera: Im Rausch der Netzwerkkabel
Yodobashi und Bic Camera
Im Rausch der Netzwerkkabel
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Preisschild Media Markt nennt 7.998-Euro-Literpreis für Druckertinte

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. id Software "Global Illumination ist derzeit die größte Herausforderung"
  2. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. Polar Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung
  2. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  3. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller

  1. Re: Ist doch Standard

    amagol | 19:09

  2. Re: Noch ein Argument

    plutoniumsulfat | 19:04

  3. Diese ganzen Online DLCs nerven langsam!

    christi1992 | 18:58

  4. Re: Volumenbegrenzungen abschaffen

    amagol | 18:57

  5. Re: Riesenerfolg von GTA 5 Online

    TC | 18:56


  1. 17:40

  2. 16:40

  3. 16:29

  4. 16:27

  5. 15:15

  6. 13:35

  7. 13:17

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel