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Interview: David Braben über Elite, The Outsider & Herzblut

Golem.de: Und generell? Was für Neuerungen wären da denkbar?

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David Braben: Manchmal weiß man das einfach nicht, bis man es gesehen hat. Oft wird ja behauptet, es gebe gerade mal sechs oder sieben verschiedene Spieltypen auf dem Markt. Doch dann kommt jemand mit einem völlig neuen Spielkonzept an, das nun gar nicht in dieses Raster passt. Katamari Damacy war so eines. Das hat vielen Leuten einfach gefallen, weil es so frisch war, so unverbraucht.

Golem.de: Keita Takahashi, der Designer von Katamari, kommt ja von einer Kunsthochschule. Würden Sie sich eher als Designer, Künstler oder Ingenieur bezeichnen?

David Braben: Jedes dieser drei!

Golem.de: Ist es das, was einen Spielentwickler ausmacht?

David Braben: Nein, nicht zwangsläufig. Bei mir trifft es zu, weil mein Hintergrund programmieren ist. Aber ich habe auch Kunstkurse besucht. So zu tun, als ob Computerspiele nur aus einem dieser Teile bestünde, wäre falsch. Es muss zwar nicht zwangsläufig in einer Person vereint sein, aber durchaus in einem Team.

Golem.de: Zudem sind sie aber auch Geschäftsmann...

David Braben: Kann ich das nicht auch noch sein? (Lacht) Ich denke, das ist ein notwendiges Übel. Es ermöglicht dir aber auch viele Sachen. Und erlaubt eine gewisse Freiheit.

Golem.de: Ist die Spielindustrie nicht mittlerweile zu durchökonomisiert?

David Braben: Nein, ich denke, das Besondere an unserer Branche ist immer noch, dass Leute mit ihrem Herzblut daran hängen. Es ist noch nicht so wie in anderen Medienbranchen, dass alles nur des Geldes wegen passiert. Hier stecken noch echte Emotionen dahinter! Wir werden zwar die Tendenz hin zum Geld nicht aufhalten können, aber wir sollten wenigstens versuchen, sie mit allen Mitteln zu verlangsamen...

Golem.de: In welche Richtung sollte sich die Industrie Ihrer Meinung nach bewegen?

David Braben: Der Games-Industrie stehen alle möglichen Richtungen offen. Es gibt derzeit unendlich viele Wege, wie wir Spiele besser machen können. Das Wichtige ist allerdings nicht die Richtung, in welche wir uns bewegen, sondern dass wir nicht auf der Stelle stehen bleiben. Sobald wir aufhören, unsere Spiele besser zu machen, werden die Leute gelangweilt und hören auf zu spielen...!

Golem.de: Vielen Dank für Ihre Zeit und viel Glück für ihre Projekte! Arbeiten Sie eigentlich immer noch kreativ?

David Braben: Ja natürlich - das ist nach wie vor der beste Part! Danke!

[Das Interview führte Michael Liebe für Golem.de]

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a 21. Nov 2007

ha, stimmt, privateer :) und weil du das SNES nochmal erwähnt hast, und absolut ja...

cf_schulle 21. Nov 2007

Hm, auch wenn X3 (kenne nur die Demo) nicht schecht ist, und die Grafik deutlich...

a 20. Nov 2007

stimmt schon :/ ich selbst habe mich mal an - müsste Elite 2 gesen sein? oder das...

peterchen 20. Nov 2007

jo, liebe Golemer, fein, bitte weiter so.

peterchen 20. Nov 2007

... dann sind eigentlich alle Altmeister des Computerspiels innerhalb von zwei Wochen im...


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