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Telekom sondiert Übernahme von EDS

Milliardenschwere Übernahme zur Stützung von T-Systems möglich. Einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) der Financial Times Deutschland (FTD) zufolge überprüft die Deutsche Telekom, ob sich die Übernahme des texanischen IT-Dienstleisters Electronic Data Systems (EDS) lohnt. Mit einer solchen milliardenschweren Übernahme könnte T-Systems deutlich gestärkt werden.
/ Andreas Donath
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Weder die Deutsche Telekom noch EDS haben bislang offizielle Statements verlauten lassen. Sollte sich der Bericht bewahrheiten, hätte Telekom-Chef René Obermann eine deutliche Strategie-Kehrtwende vollzogen. Ursprünglich war geplant, für die schwächelnde T-Systems einen Käufer zu finden, was jedoch bislang ohne Erfolg blieb.

EDS weist eine Börsenkapitalisierung von rund 10 Milliarden US-Dollar (ca. 7 Milliarden Euro) auf. Die Telekom könnte das Unternehmen mit ihrem freien Cashflow von rund 6,5 Milliarden Euro nicht aus eigener Kraft übernehmen, sondern müsste sich mit Investoren zusammentun, schreibt die FTD. Eine derart gewaltige Übernahme würde jedoch für die Telekom insgesamt heißen, dass man fast alles auf eine Karte setzt – weitere Zukäufe wären dann kaum noch möglich.

Durch die Veredelung mit EDS könnte T-Systems allerdings wesentlich mehr wert werden. EDS hat seinen Hauptmarkt in den USA, T-Systems in Deutschland. Ein Börsengang oder ein Verkauf wären nach einer Verschmelzung eine Folgeoption. Während T-Systems praktisch nicht in Billiglohnländern arbeiten lässt, beschäftigt EDS bereits 20 Prozent seiner Mitarbeiter in Indien, so die FTD.


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