Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Vodafone geht gegen iPhone-Kopplung an T-Mobile vor

Einstweilige Verfügung soll nicht ausgeschöpft werden. In Deutschland wird das iPhone exklusiv über T-Mobile vertrieben, gebündelt mit einem Zweijahresvertrag und für die Nutzung in anderen Mobilfunknetzen gesperrt. Dagegen hat T-Mobile-Konkurrent Vodafone nun eine einstweilige Verfügung erwirkt.
/ Jens Ihlenfeld
86 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) zufolge hat Vodafone beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen das Geschäftsmodell des iPhone-Verkaufs von T-Mobile erwirkt. Allerdings wolle Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen die Möglichkeiten der einstweiligen Verfügung nicht ausschöpfen, so dass T-Mobile den Verkauf zunächst unverändert fortsetzen kann. Vielmehr gehe es Joussen darum zu klären, ob das Vertriebsmodell grundsätzlich zulässig sei.

Sollten die Gerichte im weiteren Verlauf der Angelegenheit gegen T-Mobile entscheiden, "dürften die Geräte für Kunden teurer werden", heißt es bei der Süddeutschen unter Berufung auf Friedrich Joussen. Bereits jetzt würden rund 5.000 iPhone-Nutzer über Vodafone telefonieren.

Nach Medienberichten wird das iPhone in Frankreich ohne SIM-Lock vertrieben. Entsprechende Gesetze würden ein Zwangskopplung an einen Netzbetreiber verbieten. Gleichwohl gibt es auch in Frankreich eine Exklusiv-Partnerschaft mit Orange, aber das Apple-Handy könne dort ohne Aufwand auch mit SIM-Karten anderer Mobilfunkanbieter betrieben werden.


Relevante Themen