Spieleentwicklung für PS3 wird einfacher
Bereits anlässlich der Übernahme des britischen Middleware-Entwicklers SN Systems im Jahr 2005 wurde bekannt gegeben, dass deren ProDG genannte Entwicklungsplattform zu einem Teil des PS3 SDK werden soll. Die PS3-Version von ProDG war bisher nur Bestandteil des zusätzlich zu erwerbenden Reference Tools, nun liegt sie dem PS3 SDK bei.
Bei der PS3-Spieleentwicklung soll die Kombination aus Reference Tool und Debugging Station (DECHA007J/ DECHA007A) nun zudem eine größere Hilfe sein. Das Reference Tool können Entwickler nun deutlich günstiger erwerben - Sony hat es um etwa die Hälfte auf 7.500,- Euro zzgl. Mehrwertsteuer gesenkt. Der PS3-Hersteller hat bereits angekündigt, den Preis im Laufe der Zeit weiter zu senken.
Am 12. Oktober 2007 hatte Sony bereits das "SN Distributed Build System" (SN-DBS) zum Teil des PS3 SDK gemacht - damit lassen sich die Quellcodes von mehreren PCs gleichzeitig kompilieren und die dabei benötigte Zeit deutlich reduzieren. Bei sechs im Verbund kompilierenden PCs verspricht Sony eine um 80 Prozent niedrigere Kompilierungszeit. Am 2. November 2007 kam dann noch per Software-Update der "SN Linker" hinzu, der deutlich schneller als der bisherige Linker sein soll.
Ab Mitte Dezember 2007 wird dann den Plänen zufolge auch der SN Compiler (SNC) Bestandteil des PS3 SDK sein - wenn auch bis zur Fertigstellung nur als Beta-Version - und besseren Code produzieren als der alte Compiler.
Nicht nur das PS3 SDK und die optionalen Tools, auch das Support-System für die PS3-Entwicklergemeinde will Sony verbessern.



