23andMe - Das eigene Genom im Web

Genanalyse soll über die eigene Herkunft und genetische Veranlagung informieren

Das unter anderem von Google finanzierte Start-up 23andMe bietet Nutzern ab sofort die Möglichkeit, Einblick in die eigenen Gene zu nehmen. Dazu stellt 23andMe webbasierte Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sich die Ergebnisse einer Analyse der eigenen Gene auswerten lassen, z.B. um in Erfahrung zu bringen, was neue Forschungsergebnisse einem selbst bedeuten. Dabei richtet sich 23andMe explizit an Endkunden.

Artikel veröffentlicht am ,

23andMe
23andMe
23andMe will Nutzern die Möglichkeit geben, anhand der eigenen Gene mehr über die eigene Herkunft sowie genetische Veranlagung zu erfahren. Nutzer sollen das eigene Genom entdecken und durchsuchen können oder erfahren, was aktuelle Forschungsergebnisse für die eigene genetische Veranlagung bedeuten. Zudem kann das eigene Genom mit denen anderer Familienmitglieder oder Freunden verglichen werden, sofern diese auch 23andMe nutzen.

Stellenmarkt
  1. Network Security Architect (m/w/d)
    CLAAS KGaA mbH, Harsewinkel
  2. Naturwissenschaftler als Softwareentwickler (m/w/d) Bereich Softwaretestautomatisierung
    andagon people GmbH, Hamburg
Detailsuche

23andMe
23andMe
Zudem will 23andMe anhand der Gene aufzeigen, wo die eigenen Wurzeln liegen und Nutzern die Möglichkeit geben, aktiv an neuen Forschungsprojekten teilzunehmen.

"In den letzten Jahren gab es im Bereich Genetik einige signifikante Fortschritte. Die Mission von 23andMe besteht darin, diese genetische Revolution auf eine neue Stufe zu bringen, indem wir einen sicheren webbasierten Dienst anbieten, über den einzelne Menschen ihre genetischen Informationen untersuchen, teilen und besser verstehen können", erläutert 23andMe-Gründerin Linda Avey ihre Idee. Gegründet hat sie das Unternehmen zusammen mit Anne Wojcicki, die mit Google-Gründer Sergei Brin verheiratet ist. Zudem sitzt die Internetunternehmerin Esther Dyson im Board of Directors.

23andMe
23andMe
Derzeit steht der Dienst von 23andMe nur für Kunden in den USA zur Verfügung. 23andMe schickt diesen einen Wattetupfer samt einem per Barcode markierten Röhrchen zu, um damit eine Speichelprobe zu nehmen. Diese wird dann an ein Partnerlabor von 23andMe gesandt, wo die DNA extrahiert und mit einem Gerät von Illumina analysiert wird. Dabei werden laut 23andMe rund 550.000 so genannte SNPs (Single Nucleotide Polymorphism) erfasst, zuzüglich 30.000 von 23andMe festgelegte SNPs, um so ein detailliertes genetisches Profil zu erstellen.

Golem Karrierewelt
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ist die Analyse abgeschlossen, erhalten die Nutzer ein Login, um auf die eigenen Daten über die Website von 23andMe zuzugreifen, was rund vier bis sechs Wochen nach Absenden der Speichelprobe der Fall sein soll. Die Daten legt das Unternehmen nach eigenen Angaben in verschlüsselter Form ab.

23andMe berechnet für den eigenen Dienst einmalig 999,- US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Hobbes gelesen 20. Nov 2007

@sicaine_t: Da hat wohl einer Hobbes gelesen und fand den Gesellschaftsvertrag "übelst...

Streuner 19. Nov 2007

...erinnert mich eher an ein Bordell, oder Speeddating :-O Wär mal durchaus interessant...

laZee 19. Nov 2007

Hmmmm... irgendwie sieht darin jeder nur drohendes Unheil. Niemand glaubt mehr daran...

laZee 19. Nov 2007

Danke für die Infos. Ich interessiere mich zwar für Genetik, habe aber selten die Muße...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krieg der Steine
Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden

Lego hat einen Rechtsstreit um Mini-Figuren gegen einen Spielwarenhändler gewonnen, der Figuren aus China verkauft hat.

Krieg der Steine: Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Thüringens Reparaturbonus weiter stark nachgefragt
    Nachhaltigkeit
    Thüringens Reparaturbonus weiter stark nachgefragt

    Der Reparaturbonus wird in Thüringen weiter gut genutzt. Eine Stärkung der Gerätereparatur in ganz Deutschland wird noch geprüft.

  2. Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend
    Web Components mit StencilJS
    Mehr Klarheit im Frontend

    Je mehr UI/UX in Anwendungen vorkommt, desto mehr Unordnung gibt es im Frontend. StencilJS zeigt, wie man verschiedene Frameworks mit Web Components zusammenbringt.
    Eine Anleitung von Martin Reinhardt

  3. Smartphones: Xiaomis neues Foldable ist wesentlich günstiger
    Smartphones
    Xiaomis neues Foldable ist wesentlich günstiger

    Das Xiaomi Mix Fold 2 ähnelt dem Samsung Galaxy Fold 4. Es ist ähnlich gut ausgestattet, kostet aber wesentlich weniger Geld.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG 38WN95C-W (UWQHD+, 144 Hz) 933,35€ • Sharkoon Light² 180 22,99€ • HyperX Cloud Flight 44€ • BenQ Mobiuz EX3410R 499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 5 5600X 169€, Intel Core i5-12400F 179€ und XFX RX 6800 XT 699€) • Weekend Sale bei Alternate (u. a. AKRacing Master PRO 353,99€) [Werbung]
    •  /