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Ageia APEX: Leichtere PhysX-Unterstützung für Spieledesigner

Entwicklungsplattform Adaptive Physics EXtensions (APEX) vorgestellt. Mit den "Adaptive Physics Extensions", kurz APEX, will Ageia Spieleentwicklern die Unterstützung von PhysX-basierten Hardware-Physikbeschleunigern einfacher machen. Für den Anfang ist APEX nur für Unreal-Engine-Lizenznehmer interessant, später sollen auch weitere Spiele- bzw. 3D-Engines unterstützt werden.
/ Christian Klaß
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APEX stellt Spieledesignern, Entwicklern und Moddern einige zusätzliche PhysX-Bibliotheken und Tools zur Verfügung, mit denen sich die PhysX-Physikengine und hier insbesondere die Hardware-Beschleunigung mit PhysX-Steckkarten Ageia(öffnet im neuen Fenster) zufolge besser und schneller ausnutzen lässt. Die Entwicklungsplattform APEX besteht aus drei Schlüsselkomponenten, dem "Pipeline Offload" für die Nutzung des PhysX-Prozessors, den "Pre-built Verticals" für die Nutzung vorgefertigter Physik-Effekte und dem "Scaling Level of Detail System". Letzteres dient der dynamischen Skalierung der Physik-Effekte, zum einen aus Spieldesigngründen (Zerstörungsstufen, Fragmentgröße, Partikelzahl, Simulationstiefe etc.) und zum anderen zur Berücksichtigung der jeweiligen Hardware-Leistung – abhängig vom Single-, Dual- oder Multi-Core-Prozessor mit oder ohne PhysX-Steckkarte im gleichen Rechner. Grafikchips nutzt PhysX weiterhin nicht für seine Physik-Berechnungen.

Ageias APEX soll der Unreal Engine 3.0 ab Anfang 2008 kostenlos beiliegen. Ageia plant auch, APEX in Zukunft für weitere Engines anzubieten und dieses in ähnlicher Form beizulegen. APEX soll nicht nur den PC, sondern auch Konsolenplattformen wie Xbox 360 und PlayStation 3 unterstützen. "Mit Ageia APEX ist Physik-basiertes Spieledesign nun leichter geworden" , wirbt Ageia-Chef Manju Hegde.


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