Bundespreis für 'wertvolle Computerspiele' soll 2008 starten

Antrag von SPD und CDU/CSU

Der von Politikern im Rahmen der "Killerspiel"-Diskussion ersonnene Computerspielepreis soll ab 2008 regelmäßig vergeben werden. Damit sollen in Deutschland "qualitativ hochwertige sowie kulturell und pädagogisch wertvolle Computerspiele" ausgezeichnet und gefördert werden - finanziell unterstützt durch die Branchenverbände.

Artikel veröffentlicht am ,

Der von den Fraktionen SPD und CDU/CSU in den Deutschen Bundestag eingereichte Antrag mit dem Titel "Wertvolle Computerspiele fördern, Medienkompetenz stärken" (BT Drs. 16/7116) sieht vor, dass es ab kommendem Jahr einen Computerspielepreis gibt. Mit Unterstützung der Spieleindustrie soll damit "ein anerkannter und wirksamer Preis ins Leben gerufen werden", heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

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"Mit dieser Initiative machen wir deutlich, dass die richtige und notwendige Diskussion um einen noch besseren Jugendschutz nicht das Ansehen von Computerspielen insgesamt und ihre Bedeutung für das kulturelle Leben in Deutschland beeinträchtigen darf. Gerade in Deutschland werden in erster Linie Spiele in den Bereichen Strategie, Sport oder Wissen produziert. Damit dieser wichtige Zweig der Kulturwirtschaft international Anschluss gewinnen kann, wollen wir mit einem Preis die besonders positiven Beispiele prämieren und sie somit hervorheben und unterstützen", so die Sprecherin der Arbeitsgruppe für Kultur und Medien, Monika Griefahn, MdB.

Gleichzeitig stehe die Stärkung von Medienkompetenz "gerade von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrern im Vordergrund." Mit einem jährlichen Preis soll öffentlich noch besser darauf aufmerksam gemacht werden, welche Computerspiele qualitativ hochwertig und pädagogisch wertvoll sind. Dabei sollen die Preisgelder nur für neue Spielkonzepte ausgezahlt werden. "Dies wird zusätzlich einen positiven Einfluss auf das zukünftige Angebot von Computerspielen in Deutschland haben", so die Einschätzung von Griefahn.

"Der Förderpreis ist das Ergebnis eines konstruktiven Dialogs zwischen Branche und Politik und würdigt die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung von Unterhaltungssoftware", heißt es dazu von Olaf Wolters, dem Geschäftsführer des Branchenverbands Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU). "Wir sehen unseren Beitrag als Teil unserer Initiative gesellschaftliche Verantwortung und wünschen uns nun auch staatliche Unterstützung im Bereich der Medienkompetenzvermittlung sowie bei der Stärkung der für die Computer- und Videospiele-Industrie relevanten Ausbildungsbereiche."

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Auch vom Stephan Reichart, Hauptgeschäftsführer vom Entwicklerverband G.A.M.E., begrüßt die Initiative, der eine "jahrelange Bemühung um eine Förderung" vorausgegangen sei.

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Mario 03. Dez 2007

... vielleicht stammen die ja von verantwortungslosen Erwachsenen... ich habe ´mal...

Private Paula 18. Nov 2007

Was aber nichts daran aendert, dass es Intern immer noch Vorschriften gibt, dass eine...

Private Paula 18. Nov 2007

Welche Entwickler? Welche Publisher? Als ob sich EA fuer einen deutschen Preis...

wonko 15. Nov 2007

Nein, wirklich? Verdammt! Was ist denn eine Peiffe?



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