Arcor will eigenes VDSL-Netz bauen
Dabei profitierte Arcor auch von der Zusammenarbeit mit Vodafone, die DSL-Anschlüsse ihrer Tochtergesellschaft verkauft. Nach diesem Einstieg ins Wholesale-Geschäft will Arcor diesen Geschäftszweig künftig ausbauen: "Wir werden unsere Vertriebswege über Wiederverkäufer in den nächsten Monaten erweitern" , betonte Harald Stöber, Vorstandsvorsitzender der Arcor AG & Co. KG.
Um noch höhere Bandbreiten für künftige Multimediadienste anbieten zu können, müsse Arcor mit seinem Netz näher an den Kunden rücken und Kabelverzweiger in den Straßen erschließen, so das Unternehmen. Die Bundesnetzagentur hatte den alternativen Anbietern im Juni dieses Jahres den Zugang zu den Kabelverzweigern grundsätzlich zugesprochen. "Wir müssen mit der Telekom jetzt schnell zu einer praktikablen Lösung kommen. Wenn wir hier zu viel Zeit verlieren, überlassen wir neue Services anderen Anbietern" , so der Arcor-Chef, der nach Angaben der dpa mehrere Milliarden Euro in den Aufbau eines eigenen VDSL-Netzes investieren will.
Bereits Ende Oktober startete Arcor mit seinem neuen Angebot Digital-TV in 51 Städten und Gemeinden die Vermarktung. Das Fernsehen über den DSL-Anschluss bietet rund als 50 Free-TV-Sender und über 60 Pay-TV-Kanäle sowie einen elektronischen Programmführer. Bis Sommer 2008 wird der IPTV-Service in rund 150 Städten und Gemeinden angeboten werden.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.