Neues Computer-Interface: Auf den Bildschirm pusten
Die unterschiedlichen Frequenzmuster, die entstehen, wenn der Anwender auf die eine oder andere Stelle des Bildschirms bläst, reicht der Software der beiden Forscher aus, um eine relativ zuverlässige Positionsangabe zu errechnen. Sie nennen ihre Technik "BLUI", was für "Blowable and Localized User Interaction" steht.
Im Paper(öffnet im neuen Fenster) der Forscher wird BLUI als Technik beschrieben, die die Steuerung von GUI-Elementen wie Buttons, das Scrollen oder die Textmarkierung erlaubt. Die Software muss dabei zunächst trainiert werden, um das Puste-Verhalten des Anwenders zu erkennen. Dazu leuchten auf dem Bildschirm verschiedene Bereiche auf, auf die der Anwender zunächst zielen muss. Die Software berechnet anhand der aufgenommenen Frequenzmuster nun ein individuelles Profil.
Die BLUI-Technik soll die Maus nicht vollständig ersetzen, dafür ist sie nicht nur zu ungenau, sondern auch zu mühsam. Sie ist vielmehr als Ergänzung für Anwendungsszenarien entwickelt worden, in denen der Anwender keine Hand mehr frei hat, um die Maus zu steuern oder wenn eine Sprachkontrolle zu aufwendig ist.
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