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Synthetischer Muskel für Kamera-Autofokus und mehr

Material zieht sich bei Spannung zusammen. Das Start-up Artificial Muscle hat sich der Entwicklung neuer Mechaniken verschrieben, mit der Kamera-Objektive(öffnet im neuen Fenster) scharf stellen sollen. Während andere Unternehmen in diesem Bereich sich der Linsen annehmen und sich z.B. an dehnbaren Optiken versuchen, die dem Auge ähnlich sind, will Artificial Muscle an der Objektivmechanik ansetzen und hier der Natur abgeguckte Funktionen kopieren.
/ Andreas Donath
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Artificial Muscle hat ein Material entwickelt, das seine Spannkraft ändert, wenn elektrischer Strom angelegt wird. Die kleinen Aktuatoren(öffnet im neuen Fenster) messen 9,5 x 9,5 x 8 mm und besitzen eine Positioniergenauigkeit von unter 5 Mikrometern. Die Geräte arbeiten geräuschlos und mit einem Energiebedarf von unter 100 mW.

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Durch die kompakte und auch sehr stabile Bauweise sollen die künstlichen Muskeln vor allem in kleinen Kameras Platz finden – beispielsweise in denen von Handys. Sie sollen dabei nicht nur den Autofokus, sondern beispielsweise auch die Bildstabilisierung übernehmen, so der Hersteller.

Mit diesem Markt allein will sich das Unternehmen nicht zufrieden geben und listet noch eine Reihe weiterer Industrien auf, in denen es seine Produkte platzieren will – neben der Unterhaltungselektronik und Haustechnik denkt man auch an die Medizingeräte-Technik, den Automobilbau und die Energieerzeugung(öffnet im neuen Fenster) .


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