Synthetischer Muskel für Kamera-Autofokus und mehr

Material zieht sich bei Spannung zusammen

Das Start-up Artificial Muscle hat sich der Entwicklung neuer Mechaniken verschrieben, mit der Kamera-Objektive scharf stellen sollen. Während andere Unternehmen in diesem Bereich sich der Linsen annehmen und sich z.B. an dehnbaren Optiken versuchen, die dem Auge ähnlich sind, will Artificial Muscle an der Objektivmechanik ansetzen und hier der Natur abgeguckte Funktionen kopieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Artificial Muscle hat ein Material entwickelt, das seine Spannkraft ändert, wenn elektrischer Strom angelegt wird. Die kleinen Aktuatoren messen 9,5 x 9,5 x 8 mm und besitzen eine Positioniergenauigkeit von unter 5 Mikrometern. Die Geräte arbeiten geräuschlos und mit einem Energiebedarf von unter 100 mW.

Artificial Muscle Auto Focus Lens Positioner DLP-95
Artificial Muscle Auto Focus Lens Positioner DLP-95
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Durch die kompakte und auch sehr stabile Bauweise sollen die künstlichen Muskeln vor allem in kleinen Kameras Platz finden - beispielsweise in denen von Handys. Sie sollen dabei nicht nur den Autofokus, sondern beispielsweise auch die Bildstabilisierung übernehmen, so der Hersteller.

Mit diesem Markt allein will sich das Unternehmen nicht zufrieden geben und listet noch eine Reihe weiterer Industrien auf, in denen es seine Produkte platzieren will - neben der Unterhaltungselektronik und Haustechnik denkt man auch an die Medizingeräte-Technik, den Automobilbau und die Energieerzeugung.

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Neues von Gestern 15. Nov 2007

Hightech? Klar, aber dann kannste auch gleich den Summer auf deinem Mainboard als...

Guu 15. Nov 2007

Na dann haben die in Zukunft zumindest eine Ausrede warum die Bilder so Sch**** sind :-9

testeri123 14. Nov 2007

Vielleicht hört man dann bald Ausreden von Fotografen: Konnte leider nicht scharf stellen...



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