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Zerstäubtes Wasser als durchschreitbare Projektionsleinwand

FogScreen und PlayMotion kooperieren bei interaktiver 3-dimensionaler Projektion. Das Unternehmen FogScreen hat eine Projektionstechnik entwickelt, bei der keine feste Leinwand, sondern feinster Wassernebel genutzt wird, um das Bild eines Projektors zu reflektieren. Das Ergebnis ist eine durchschreitbare Projektion, die nicht etwa Pfützen auf dem Boden bildet, sondern eher als trockener, kühler Nebel empfunden wird. Mit dem neuen Partner PlayMotion soll nun auch Interaktivität in diese Nebelwelten kommen.
/ Andreas Donath
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PlayMotion entwickelt gestengesteuerte Anwendungen für die Unterhaltungsindustrie, Bildung und das Gesundheitswesen. Die Bedienung erfolgt per Hand ohne zusätzliche Hilfsmittel, teilte das Unternehmen mit. Die strategische Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen soll die Techniken vereinen. Damit soll es möglich sein, beispielsweise Spiele auf der Wasserdampf-Leinwand zu spielen oder virtuelle Objekte zu manipulieren, die scheinbar vor dem Betrachter in der Luft schweben.

Fogscreen
Fogscreen (03:18)

Den FogScreen gibt es als abhängbare Installation mit einer Breite von einem und zwei Metern, die sich auch nebeneinander betreiben lassen, um eine weit größere Fläche abzudecken.

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Die Geräte werden mit normalem Leitungswasser betrieben, von dem nur rund 3 bis 5 Liter pro Stunde benötigt werden. Das Wasser wird mit Hilfe von Ultraschall so stark zerstäubt, dass es als Spray herabfällt, das sich weder feucht anfühlt noch die Umgebung merklich benetzt. Das Gerät kann nur in Räumen betrieben werden, wobei die Wasser-Leinwand gegen Verwirbelungen weitgehend unempfindlich sein soll. Die Betriebstemperatur liegt zwischen 5 und 40 Grad. Dabei kann die Bildfläche je nach Intensität des Wasserfalls wahlweise lichtdurchlässig oder vollständig undurchsichtig sein.

Die Geräte samt dem Gesten-Erkennungssystem von PlayMotion sind ab sofort erhältlich. Preise nannte das Unternehmen nicht. Der FogScreen wurde erstmals im Oktober 2002 auf der Turku Science Fair im finnischen Turku vorgestellt. Ende 2004 begann man mit der Serienproduktion.


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