Vodafones UMTS-Strategie geht auf
So zählt der Düsseldorfer Mobilfunker derzeit 4,745 Millionen UMTS-Kunden, darunter 4,228 Millionen mit UMTS-Handys und 517.000 mit Laptops und UMTS-Karte. Auch die Zahl der Zuhause-Kunden ist in den letzten sechs Monaten um 663.000 auf 3,04 Millionen angestiegen. Das Produkt Vodafone DSL soll Ende September 2007 etwa 68.000 Kunden gezählt haben. Das bedeutet, dass nur ein sehr, sehr kleiner Teil der insgesamt 32,541 Millionen Kunden von Vodafone sich für DSL entschieden hat.
Die Zahl der Mobilfunkminuten betrug im letzten Quartal 10,263 Milliarden, ein Plus von 28,6 Prozent. Auf den Kunden gerechnet waren es 109 Minuten pro Monat. Dennoch gingen die Einnahmen bei den Gesprächsminuten um 5,7 Prozent zurück. Vodafone macht hierfür geringere Einnahmen aus Terminierungs- und Roaming-Entgelten verantwortlich.
Der Umsatz pro Kunde und Monat (ARPU) betrug 19,50 Euro im letzten Quartal, im Vergleich mit dem Vorjahresquartal sank er jedoch um 2,90 Euro je Kunde. O2 verdient pro Kunde 20,80 Euro.
Über die Datendienste, insbesondere den Datenverkehr via UMTS, nahm Vodafone 390 Millionen Euro Umsatz ein, das entspricht einem Plus von 40,2 Prozent. Damit tragen die Datenservices mit knapp 11 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Das EBITDA betrug im ersten Halbjahr 1,7 Milliarden Euro bei einer Gewinnmarge von 43,4 Prozent, im Vorjahr waren es noch 1,85 Milliarden Euro.
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