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Google zeigt Handy-Plattform Android samt SDK

WebKit als Browser, SQLite als Datenbank und Java zur Applikationsentwicklung

Nach der Ankündigung der Open Handset Alliance hat Google nun Details zu seiner Handy-Plattform Android sowie das bereits angekündigte Software Development Kit (SDK) vorgestellt. Damit können Entwickler ab sofort Android-Applikationen erstellen. Android nutzt diverse Open-Source-Technologien und setzt diese zu einer Plattform zusammen.

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Prototyp mit Android
Prototyp mit Android
Android ist ein vollständiges Betriebssystem auf Basis von Linux 2.6 für Mobiltelefone samt Application-Framework, einer "Dalvik" getauften virtuellen Maschine (VM), die speziell für mobile Endgeräte optimiert wurde.

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Jede Android-Applikation läuft in einem eigenen Prozess innerhalb einer eigenen Instanz der DalvikVM. Dabei wurde die virtuelle Maschine so ausgelegt, dass problemlos mehrere VMs parallel arbeiten können. Ausgeführt werden Dateien im Format Dalvik Executable (.dex), das auf geringen Speicherverbrauch optimiert wurde, so Google. Zudem können in der VM Klassen ausgeführt werden, die mit einem Java-Compiler erzeugt und in das .dex-Format umgewandelt wurden. Dazu bringt das SDK das Werkzeug "dx" mit.

Prototyp mit Android
Prototyp mit Android
Die eingesetzte System-C-Bibliothek wurde von der BSD-Variante der Libc abgeleitet und für Embedded-Geräte optimiert. Um die Darstellung von Schriften kümmert sich FreeType und zur Grafikbeschleunigung kommen die 2D-Bibliothek SGL sowie für 3D-Grafik eine Implementierung von OpenGL ES 1.0 zum Einsatz. Der integrierte Browser basiert auf Apples WebKit und Daten werden strukturiert in der Datenbank-Engine SQLite abgelegt. Jede Applikation kann dabei mit jeder verknüpft werden, wobei Drittentwicklern die gleichen APIs zur Verfügung stehen wie den Geräteherstellern.

Video: Steve Horowitz und Sergey Brin zeigen Android

Android-Screenshot
Android-Screenshot
Darüber hinaus unterstützt Android Telefonie per GSM, Bluetooth, EDGE, 3G und WiFi sowie Kameras, GPS und Beschleunigungssensoren. Audio und Video kann in den Formaten MPEG4, H.264, MP3, AAC, AMR, JPG, PNG und GIF angezeigt werden.

Insgesamt sollen die Kernbibliotheken von Android einen ähnlichen Funktionsumfang bieten wie die Kernbibliotheken von Java. Das SDK kommt in Form einer umfangreichen Entwicklungsumgebung und bietet spezielle Werkzeuge für Debugging sowie Speicher- und Performance-Profiling. Zudem gibt es ein Eclipse-Plug-In. Ein Tutorial führt Entwickler in die Entwicklung von Android-Applikationen ein.

Ausgeliefert wird Android mit einer Reihe von Basisapplikationen, darunter ein E-Mail-Client, ein SMS-Programm, Kalender, Google Maps, ein Browser und eine Kontaktverwaltung, die allesamt in Java geschrieben wurden.

Prototyp mit Android
Prototyp mit Android
Das Android SDK steht ab sofort unter code.google.com/android zum Download bereit. Zudem bietet Google hier eine umfassende Dokumentation der Plattform sowie einige einführende Videos an.

Google startet außerdem einen Entwickler-Wettbewerb rund um die neue Plattform: Im Rahmen der Android Developer Challenge werden 10 Millionen US-Dollar an Entwickler von mobilen Anwendungen vergeben. Eine Jury bewertet die von Programmierern entwickelten Anwendungen mit Auszeichnungen zwischen 25.000 und 275.000 US-Dollar. So will Google Anreize für Innovationen rund um Android schaffen.

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GOLLUMIHRPUNZEN 05. Jan 2008

*an den kopf fass*

gollummmmmmm 05. Jan 2008

hat irgendwer von den ganzen nasen hier überhaupt begriffen dass android KEIN gerät ist...

coffee 13. Nov 2007

jo quake läuft auch auf meinem PocketPc

Ubuntianer 13. Nov 2007

Lol, ich hab mich kurz erschrocken. Im ersten Augenblick habe ich tatsächlich gedacht, da...

Core 13. Nov 2007

Ich will ja mal kein Spaßverderber sein, aber die neuen Sonys ala K810i,k800i,w800i etc...


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