Google zeigt Handy-Plattform Android samt SDK
Jede Android-Applikation läuft in einem eigenen Prozess innerhalb einer eigenen Instanz der DalvikVM. Dabei wurde die virtuelle Maschine so ausgelegt, dass problemlos mehrere VMs parallel arbeiten können. Ausgeführt werden Dateien im Format Dalvik Executable (.dex), das auf geringen Speicherverbrauch optimiert wurde, so Google. Zudem können in der VM Klassen ausgeführt werden, die mit einem Java-Compiler erzeugt und in das .dex-Format umgewandelt wurden. Dazu bringt das SDK das Werkzeug "dx" mit.
Insgesamt sollen die Kernbibliotheken von Android einen ähnlichen Funktionsumfang bieten wie die Kernbibliotheken von Java. Das SDK kommt in Form einer umfangreichen Entwicklungsumgebung und bietet spezielle Werkzeuge für Debugging sowie Speicher- und Performance-Profiling. Zudem gibt es ein Eclipse-Plug-In. Ein Tutorial(öffnet im neuen Fenster) führt Entwickler in die Entwicklung von Android-Applikationen ein.
Ausgeliefert wird Android mit einer Reihe von Basisapplikationen, darunter ein E-Mail-Client, ein SMS-Programm, Kalender, Google Maps, ein Browser und eine Kontaktverwaltung, die allesamt in Java geschrieben wurden.
Google startet außerdem einen Entwickler-Wettbewerb rund um die neue Plattform: Im Rahmen der Android Developer Challenge werden 10 Millionen US-Dollar an Entwickler von mobilen Anwendungen vergeben. Eine Jury bewertet die von Programmierern entwickelten Anwendungen mit Auszeichnungen zwischen 25.000 und 275.000 US-Dollar. So will Google Anreize für Innovationen rund um Android schaffen.
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