Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Mandriva kommt in Nigeria doch zum Zug

Classmate PCs sollen teilweise doch mit Linux laufen. Nigeria will nun anscheinend einen Teil der bestellten Classmate PCs doch mit Mandriva Linux laufen lassen. Nach der Bestellung bei dem französischen Linux-Anbieter Mandriva hatte die Regierung des Landes bekannt gegeben, das Betriebssystem gegen Windows tauschen zu wollen.
/ Julius Stiebert
14 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

11.000 der bestellten 17.000 Bildungsnotebooks sollen mit Mandriva Linux ausgestattet werden, berichtet Infoworld(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf den nigerianischen Projektleiter. Man behalte sich allerdings explizit das Recht vor, selbst zu entscheiden, welche Software für die Studenten am besten sei und das schließe auch Microsofts System mit ein, so der namentlich nicht genannte Beamte.

Mandriva hatte Ende Oktober 2007 stolz bekannt gegeben, dass Nigeria 17.000 Classmate PCs von Intel mit Mandriva Linux bestellt habe. Kurz darauf aber änderte die Regierung ihre Meinung und teilte den Franzosen mit, zwar für die bestellten Geräte zahlen zu wollen, dann aber Windows darauf zu installieren.

Mandriva warf Microsoft daraufhin Bestechung vor , Microsoft widersprach den Beschuldigungen aber. InfoWorld zitiert Microsofts Nigeria-Manager, wonach das für die Bestellung und den Einsatz zuständige Unternehmen "Technology Support Center" 400.000 US-Dollar für Marketing-Aktivitäten erhalten soll, wenn Linux auf den Classmate PCs gegen Windows ausgetauscht wird.

Der Classmate PC wurde von Intel als Alternative zu dem 100-Dollar-Notebook der Organisation One Laptop Per Child vorgestellt.


Relevante Themen