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Amazon mit hohen Erwartungen ans Weihnachtsgeschäft

Gründer mahnt umweltfreundlichere Spielzeugverpackungen an. Amazons Chef und Gründer Jeff Bezos hofft auf ein gutes Weihnachtsgeschäft für sein Unternehmen, das in dieser Zeit traditionell seine besten Umsätze macht. Auch die Krise auf dem US-Hypothekenmarkt sieht er nicht als Hemmschuh für gute Geschäfte, sondern erwartet stattdessen neue Rekorde beim Umsatz.
/ Andreas Donath
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Gegenüber dem Spiegel sagte der Chef des Online-Versandhändlers Amazon, dass man sogar noch zunehmende Umsätze erwartet. In einem für Händler seltenen Appell forderte Bezos, dass die Spielzeugindustrie online angebotene Waren weniger aufwendig verpacken sollte, schließlich müssten sie nicht in einem Ladenregal auffallen. "Das wäre ein echter Beitrag zum Umweltschutz", so der Amazon-Chef.

Bezos bekräftigte seine Entscheidung, nicht in Social-Networks einzusteigen, wie es Microsoft beispielsweise durch seine Beteiligung an der Community-Site Facebook tat. Bezos bezeichnete diese Online-Kategorie zwar als "coole Innovationen", stellte jedoch die Frage, ob man damit auch Geld machen könne.

Amazon wurde in den USA 1995 eröffnet. Das Unternehmen sei in seiner Geschichte weitgehend aus eigener Kraft und nicht durch Beteiligungen oder Aufkäufe gewachsen: "Daran sollte sich nichts ändern." Wenn Amazon Interesse hätte, solche Firmen zu übernehmen, müsste es sich viel intensiver mit dem Thema soziale Netzwerke auseinander setzen, gab Bezos zu.


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