Telekom will DSL Call&Surf Comfort verbilligen
Im dritten Bilanzquartal 2007 hatte das Geschäftsfeld "Breitband/Festnetz" im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine schlechte Umsatzentwicklung ausweisen müssen. Diese ging vor allem auf rückläufige Verbindungsumsätze und die Verluste von Anschlüssen im Inland zurück. Im dritten Quartal stieg die Zahl der Breitbandkunden um 480.000.
In dem Interview, das der Focus mit Timotheus Höttges führte, kündigte er an, dass der Preis des "Flaggschiff-Angebots" DSL Call&Surf Comfort ab sofort um 5,- Euro auf 40,- Euro pro Monat gesenkt werde. "Das gilt primär für Neukunden, aber auch für wechselwillige Bestandskunden zum Ende eines Vertrages", so Höttges, der damit die Hoffnung zunichte machte, dass sich die Preissenkung auch automatisch auf Bestandskunden auswirkt.
Nicht nur im Breitbandbereich, sondern auch im Mobilfunk muss sich der magentafarbene Riese von seiner Preispolitik verabschieden. Preissenkungen soll es deshalb bei der Mobilfunk-Billigmarke Congstar geben. "Ab Anfang Dezember bieten wir ein sehr konkurrenzfähiges Prepaid-Angebot", sagte Höttges im Focus-Interview.
Die Computerbild berichtet, dass der Minutenpreis bei Congstar ab dem 4. Dezember 2007 auf rund 10 Cent gesenkt werde. Damit würde Congstar mit den Konkurrenten Bild-mobil (Vodafone-Netz), Blau.de und Simyo (beide im E-Plus-Netz) sowie Fonic (O2-Netz) aufschließen, was die Minutenpreise ins Festnetz und alle deutschen Handynetze angeht.
Bei der Festnetzsparte T-Home soll der Personalabbau weitergehen. Aufgrund der anhaltend starken Kundenabwanderung prophezeite Höttges im Interview mit dem Magazin: "Der technologische Wandel zwingt uns zu Veränderungen – auch beim Personal. Dort, wo Aufgaben wegfallen, finden wir sozial verträgliche Lösungen." Konkrete Zahlen nannte er aber nicht.
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