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EU: Frei gewordene TV-Frequenzen für mobiles Internet

EU-Medienkommissarin Reding will Frequenzen reservieren. Die EU-Kommissarin Viviane Reding will am Dienstag, dem 13. November 2007, die 27 EU-Mitgliedsstaaten in die Pflicht nehmen, wenn es um die Zukunft des mobilen Internets innerhalb der Gemeinschaft geht. Wie der Focus berichtet, plädiert die Kommissarin in einem Strategiepapier für eine besser koordinierte Rundfunkfrequenzvergabe in Europa.
/ Andreas Donath
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Der Grund für die Pläne Redings ist der Wechsel vom Analog- zum Digitalfernsehen bis zum Jahr 2012. Durch die neue Technik brauchen TV-Sender nur ein Sechstel der bisher nötigen Frequenzen. Die frei gewordenen Frequenzen werden auch als digitale Dividende bezeichnet. Was mit den frei gewordenen Bereichen wird, ist noch nicht abschließend geklärt.

Einen Großteil der frei gewordenen Sendebereiche sollen die Mitgliedsstaaten nun einheitlich für drahtloses Breitband-Internet, Handy-TV oder andere Multimedia-Dienste reservieren, so will es die EU-Kommissarin. Reding sagte dem Focus: "Ich fordere die EU-Staaten auf, diese Chance im Interesse der Bürger zu nutzen."

Nach Schätzungen der EU beläuft sich der europäische Markt für Drahtlos-Angebote auf 250 Milliarden Euro jährlich.


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