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Interview: Wuala speichert eigene Dateien im P2P-Netz

Golem.de: Wie sind denn die ersten Erfahrungswerte, was Up- und Download-Geschwindigkeiten angeht?

Wuala - öffentlicher Bereich
Wuala - öffentlicher Bereich
Grolimund: Sehr gut, allerdings kommen viele Daten noch direkt von unseren Servern, da zu wenig Nutzer im System sind. Dieses Verhältnis wechselt aber, sobald es beispielsweise um die 10.000 Benutzer sind und auch ausreichend viele aus Deutschland. Sehr positiv ist, dass viele der ersten Benutzer eher Power-User sind, teilen Speicher und sind sehr aktiv im System, so dass wir schon jetzt erkennen können, dass ein wachsender Teil des Traffics aus dem Peer-to-Peer-Netz statt über unsere Server abgewickelt wird.

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Golem.de: Wuala grenzt sich von anderen Peer-to-Peer-Systemen dadurch ab, dass ein persistenter persönlicher Speicher zur Verfügung steht. Können trotzdem Dateien mit anderen Nutzern ausgetauscht werden?

Grolimund: Klar. Es gibt verschiedene Ordner, symbolisiert durch verschiedene Farben. Diese können mit ausgewählten Freunden geteilt, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt oder nur privat genutzt werden. Zudem können Gruppen eingerichtet werden. Im Unterschied zu vielen anderen Systemen haben die Nutzer bei uns wirklich die Kontrolle über den Zugriff.

Golem.de: Wir werden die Dateien dabei verschlüsselt?

Wuala - öffentlicher Bereich
Wuala - öffentlicher Bereich
Grolimund: Das ist eine 128-Bit-AES-Verschlüsselung. Wird eine Datei per Drag-and-Drop in das Verzeichnis geschoben, wird sie zuerst verschlüsselt und anschließend hochgeladen. Klickt man die Datei doppelt an, öffnet sie sich direkt in der Applikation. Die Download-Geschwindigkeit ist dabei sehr hoch, da die Daten parallel von eben diesen 100 Knoten heruntergeladen werden.

Golem.de: Dateien müssen dabei nicht zuerst komplett heruntergeladen werden, sondern z.B. Filme können schon beim Laden abgespielt werden?

Grolimund: Ja, Filme können direkt gestreamt werden. Der Nutzer springt an eine Stelle innerhalb des Films und dieser wird ab diesem Punkt abgespielt. Die Kodierung ist so ausgelegt, dass die einzelne Blöcke direkt eingelesen werden können.

Golem.de: Ist denn eigentlich der gesamte Datenverkehr, der dabei entsteht, verschlüsselt? Also beispielsweise das Stöbern und Suchen in Ordnern?

Grolimund: Der Zugriff auf den privaten Bereich und geteilte Ordner ist verschlüsselt, das Stöbern im öffentlichen Bereich hingegen nicht, schließlich sind diese Inhalte für jeden zugänglich.

Wuala ist derzeit noch in einer geschlossenen Alpha Phase. Interessierte können sich auf der Website anmelden. Wuala nimmt regelmäßig neue Nutzer in den Test auf. Der offizielle Start von Wuala ist zum Jahreswechsel geplant.

 Interview: Wuala speichert eigene Dateien im P2P-Netz

eye home zur Startseite
WualaDaniel 17. Jan 2008

Ich habe auch noch 10 Einladungen zu vergeben. Sendet einfach eine Mail an...

CyberEye 29. Nov 2007

Man macht sich nicht strafbar, wenn man verschlüsselte Dateifragmente von Dritten auf...

Archer79 16. Nov 2007

Womit? Mit einem implementierten Erasure-Code Algo? Mit dem Versprechen, dass Freigabe x...

DexterF 13. Nov 2007

http://de.wikipedia.org/wiki/Freenet Ist allerdings ein ziemlicher Trümmerhaufen...

DexterF 13. Nov 2007

Das System hört sich von der Funktion, speziell was die "Erasure Codes" angeht haargenau...


Sinnbefreit im Dachgeschoss / 05. Mai 2008

Wuala - Wer hat's erfunden?

IT-weblog / 12. Nov 2007

Eigene Dateien im P2P-Netz speichern?



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