Interview: Wuala speichert eigene Dateien im P2P-Netz
Golem.de: In welcher Form steht der Dienst zur Verfügung?

Wuala - Dateien teilen
Grolimund: Als Desktop-Applikation, die derzeit für Windows und Macintosh zur Verfügung steht. Eine Linux-Version soll bald folgen, denn letztendlich ist es eine Java-Applikation, die wir einfach portieren können.
Golem.de: Diese läuft aber nur auf dem Desktop und lässt sich nicht z.B. als Dateisystem-Treiber einbinden oder als Dateisystem mounten?
Grolimund: Doch, das geht. Der Onlinespeicher wird wie ein Laufwerk eingebunden und dargestellt. Lediglich ein Datei-Listing geben wir derzeit noch nicht zurück, aber das ist nur eine Sache von Wochen, bis wir hier eine voll funktionale Festplatte haben, auf die Applikationen direkt Dateien ablegen können.
Golem.de: Dann stellt sich aber die Frage, wie sich der Dienst finanzieren soll, er ist für die Nutzer ja kostenlos?

Wuala - öffentlicher Ordner
Grolimund: Derzeit binden wir im öffentlichen Bereich des Dienstes, in dem Dateien für alle zugänglich sind, unten rechts eine kleine Werbeanzeige ein. Ob sich der Dienst damit finanzieren lässt, müssen wir schauen. Im Moment ist es ein Experiment. Da wir aber pro Benutzer auch nicht so viel verdienen müssen, könnte das bereits genügen. Unsere Kosten sind natürlich viel tiefer als bei einer zentralen Lösung.
Golem.de: Wie ist es denn um die Skalierbarkeit des Systems bestellt, wie viele Nutzer hat es heute und wie viele soll es verkraften können?
Grolimund: Unsere Technik ist darauf ausgelegt, in großem Maßstab zu skalieren. Mit wenigen Benutzern läuft der Dienst langsamer als mit sehr vielen. Sämtliche Simulationen und Überlegungen, die wir gemacht haben, sind davon ausgegangen, dass es zum Schluss Millionen von Benutzern sind.
Golem.de: Wie viele Benutzer hat Wuala heute?
Grolimund: Wir sind erst vor einem Monat gestartet und haben jetzt um die 2.000 Nutzer hereingelassen. Derzeit können sich neue Nutzer zwar anmelden, wir lassen diese aber nur schrittweise hinein. Wir sind noch in der Testphase.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Interview: Wuala speichert eigene Dateien im P2P-Netz | Interview: Wuala speichert eigene Dateien im P2P-Netz |








Ich habe auch noch 10 Einladungen zu vergeben. Sendet einfach eine Mail an...
Man macht sich nicht strafbar, wenn man verschlüsselte Dateifragmente von Dritten auf...
Womit? Mit einem implementierten Erasure-Code Algo? Mit dem Versprechen, dass Freigabe x...
http://de.wikipedia.org/wiki/Freenet Ist allerdings ein ziemlicher Trümmerhaufen...