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Qimonda leidet unter niedrigen Speicherpreisen

Speicherpreise auf neuem Niedrigstand

Der anhaltend hohe Preisdruck in der DRAM-Branche macht Qimonda, der ehemaligen Halbleitersparte von Infineon, zu schaffen. Der Umsatz im vierten Geschäftsquartal 2006/2007 lag bei 711 Millionen Euro, 4 Prozent weniger als im dritten Quartal und ein Rückgang um 42 Prozent gegenüber 1,23 Milliarden Euro im vierten Quartal 2005/2006.

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Dabei weist Qimonda für das vierte Quartal 2006/2007 einen Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 258 Millionen Euro aus, immerhin eine Verbesserung gegenüber dem dritten Quartal, als das Unternehmen ein negatives EBIT von 323 Millionen Euro auswies. Der Konzernfehlbetrag lag im vierten Quartal bei 265 Millionen Euro, während Qimonda im vierten Quartal 2005/2006 noch einen Konzernüberschuss von 156 Millionen Euro erzielte.

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Im gesamten Geschäftsjahr 2006/2007 hat Qimonda einen Umsatz von 3,61 Milliarden Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang um 5 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2005/2006. Das EBIT für das Geschäftsjahr 2007 lag bei minus 246 Millionen Euro gegenüber einem positiven EBIT von 213 Millionen Euro im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2007 verzeichnete Qimonda einen Konzernfehlbetrag von 249 Millionen Euro im Vergleich zu einem Konzernüberschuss von 74 Millionen Euro im vorausgegangenen Geschäftsjahr.

Schuld an den roten Zahlen sei der anhaltend hohe Preisdruck in der DRAM-Branche, "wobei die Spot- und Vertragspreise auf neue Niedrigstände sanken", sagte Kin Wah Loh, Vorstandsvorsitzender der Qimonda AG.

So erzielte Qimonda im vierten Quartal 2006/2007 ein Wachstum bei den Bit-Lieferungen um 33 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der gesunkene Umsatz war hauptsächlich auf einen 53-prozentigen Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise und auf einen schwächeren Dollar zurückzuführen. Im Vergleich zum vorausgehenden Quartal blieben die Bit-Lieferungen stabil, aber der Konzernumsatz ging aufgrund eines leichten Rückgangs der durchschnittlichen Verkaufspreise und eines schwächeren Dollars zurück. Im Geschäftsjahr 2007 insgesamt erhöhte Qimonda die Bit-Lieferungen um 44 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2006. Der Umsatz sank jedoch vornehmlich durch einen 29-prozentigen Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise und einen schwächeren Dollar.

Qimonda erwartet, seine Bit-Produktion im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008 um rund 5 Prozent gegenüber dem vorausgehenden Quartal zu steigern. Dazu sollen hauptsächlich Produktivitätssteigerungen durch die fortlaufende Umstellung auf Technologien mit Strukturbreiten von 80 nm und 75 nm beitragen, einschließlich der Effekte aus dem Abbau von 200-mm-Kapazitäten. Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 erwartet Qimonda, dass die Bit-Nachfrage einerseits durch das weiterhin robuste Wachstum bei DRAMs für Grafik-, Consumer- und Kommunikationsanwendungen und andererseits durch die Umstellung auf Module mit höherer Dichte im PC-Markt bestimmt wird. Das Unternehmen geht davon aus, dass es im Geschäftsjahr 2008 seine Bit-Produktion um rund 50 Prozent steigern wird. Dabei soll der Anteil der Bit-Lieferungen für PC-fremde Anwendungen im gesamten Geschäftsjahr über 50 Prozent liegen.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2007 betrug die Brutto-Cash-Position des Unternehmens 1 Milliarde Euro, die Netto-Cash-Position lag bei 707 Millionen Euro.



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