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Manufactum: Edelstahl-PC ohne Lüfter und mit Linux

Deeskalation des Aufrüstungswahns

Das Versandhaus Manufactum hat mit dem "Manuscriptum" einen lüfterlosen PC in einem barrenförmigen Edelstahlgehäuse vorgestellt, der unter anderem mit Debian samt KDE sowie vorinstalliertem OpenOffice.org und Firefox ausgeliefert wird. Das ungewöhnliche Gerät ist nicht etwa mit einem der neuen Hochleistungsprozessoren ausgerüstet, sondern kommt bescheiden daher. Der kleine Rechner - kaum mehr als eine Surf- und Schreibmaschine - läuft auf dem 500-MHz-Prozessor Geode LX800 von AMD.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Interessant ist auch der innere Aufbau des vom Ilseder Systemhaus Christmann Informationstechnik hergestellten Gerätes. Anstelle eines handelsüblichen Consumer-Motherboards wurde ein Industrie-Motherboard mit festaufgelöteten Komponenten eingesetzt. Die Leistungsaufnahme des Rechners liegt bei nur 12 Watt, teilte Manufactum mit. Da hier nur sehr wenig Abwärme entsteht, die zudem durch das Edelstahlgehäuse abgeleitet werden soll, fehlt ein Lüfter und damit auch ein Großteil des Lärms, den Rechner verbreiten.

Manufactum - Manuscriptum
Manufactum - Manuscriptum
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Der kleine Rechner kann mit 512 bzw. 1.024 MByte Speicher (DDR 400) bestellt werden. Die eingebaute Festplatte im 2,5-Zoll-Format mit 80 GByte Kapazität arbeitet mit 5.400 U/min. Optional und nur auf Anfrage wird auch ein Solid-State-Laufwerk verbaut. Eine On-Board-Grafik unbekannter Herkunft liefert eine Auflösung von bis zu 1.920 x 1.400 Bildpunkten.

Das Gehäuse misst 18 x 11,2 x 4,8 cm und der gesamte Rechner wiegt 920 Gramm. Er ist damit kleiner als ein Mac mini (16,5 x 16,5 x 5,1 cm). Außer der Variante mit Debian-Vorinstallation wird der PC wahlweise auch in einer Konfiguration mit installiertem und bereits aktiviertem Windows XP Home ausgeliefert. Als dritte Option ist nicht nur Windows XP Home, sondern auch die Programmsammlung "Web-Recherche Professional", "Citavi Pro" sowie ein Notizprogramm vorinstalliert.

Das Gehäuse bietet vorne zwei USB-2.0-Anschlüsse. In der Mitte sitzt eine Glasscheibe mit grüner LED - bei Festplattenzugriffen flackert auch noch eine rote LED hinein. Auf der Rückseite sind noch einmal zwei USB-Anschlüsse sowie zweimal PS/2 vorhanden. Darüber hinaus wurden zwei Fast-Ethernet-Schnittstellen, VGA sowie eine serielle und analoge Tonanschlüsse eingesetzt.

Manufactum gewährt eine zwei Jahre dauernde Bring-In-Garantie. Für 50,- Euro Aufpreis gibt es eine drei Jahre währende Austauschgarantie. Die Linux-Variante "Manuscriptum Rechner Nr. 1" kostet rund 450,- Euro, mit XP und 1 GByte RAM sind rund 550,- fällig, der "Manuscriptum Rechner Kopfarbeiter" mit XP und den drei Programmen wird für rund 650,- Euro verkauft. Frühester Liefertermin ist der 29. November 2007.



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Matthias E. 12. Mai 2008

So ein Blödsinn, was einige Leute sich hier zusammenschreiben! Ich bin nach 15 Jahren...

zerebruin 12. Nov 2007

Würdest du lieber 100€ im Monat für die Stromrechnung (bei einem Highendrechner...

joker5 10. Nov 2007

Ach was? Es gibt TFTs mit VGA-Anschluss. Ich nutze seit Jahren einen solchen (1024...

kendon 09. Nov 2007

is doch schnell geklärt, geh auf ebay und such "geforce 440". 15 hits, davon sind 11...

player_(Original) 09. Nov 2007

Danke!


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